Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung zum fairen Preis - Tagung UniFinanz am 14. September an der Freien Universität Berlin

30.07.2012
Es ist ein Thema, das alle deutschen Universitäten beschäftigt, weil es ein neues Zeitalter in der Hochschulfinanzierung bedeutet: „Vollkosten- und Trennungsrechnung – Chancen und Risiken für die Steuerung von Hochschulen“ lautet der Titel der dritten UniFinanz-Tagung, die am 14. September an der Freien Universität Berlin stattfindet.
Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Ministerien widmen sich in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden der Frage, welche finanziellen und organisatorischen Konsequenzen die Einführung der neuen Rechnungsweise an den Hochschulen hat. Die Tagung ist kostenpflichtig, Anmeldungen sind möglich bis zum 31. August.

Weil die Zuschüsse vom Land nicht ausreichen, müssen sich Universitäten zunehmend über so genannte Drittmittel finanzieren – das heißt Mittel, die nicht aus dem vom zuständigen Ministerium dafür bereitgestellten Budget kommen. Dazu zählt Geld aus öffentlicher Forschungsförderung, von Stiftungen oder aus Forschungsaufträgen der Privatwirtschaft. Die Hochschulen treten damit in Konkurrenz zu privatwirtschaftlichen Anbietern solcher Leistungen, beispielsweise beim Erstellen von Gutachten oder Anbieten von Weiterbildungsveranstaltungen.

2007 hatte die Europäische Union die Universitäten verpflichtet, Kosten und Finanzierung dieser wirtschaftlichen Tätigkeiten nicht nur getrennt von den Tätigkeiten auszuweisen, die mit Geld aus dem Landestopf finanziert werden. Die Hochschulen müssen auch alle „versteckten“ Kosten – wie die Nutzung von Personal, Büro- oder Laborräumen – mit in den Angebotspreis einkalkulieren. Auf diesem Wege will die EU eine Wettbewerbsverzerrung am Markt verhindern, ebenso wie eine Quersubventionierung wirtschaftlicher Aktivitäten aus öffentlichen Haushaltsmitteln.

Für die Hochschulen – von denen die Mehrzahl noch dabei ist, die EU-Regelung umzusetzen – bedeutet die Vollkosten- und Trennungsrechnung eine besondere Herausforderung. Auf der Tagung, zu der die Freie Universität Berlin in Kooperation mit der Syncwork AG einlädt, sollen erste Erfahrungen und Probleme diskutiert werden. Referenten sind unter anderen Thomas Estermann von der European University Association (EUA) und Thomas A. H. Schöck, Kanzler der Universität Erlangen-Nürnberg und Sprecher des Kanzlerarbeitskreises für Arbeitnehmererfinderrecht, EU-Angelegenheiten und Drittmittelfragen.

Zeit und Ort
Tagung UniFinanz 2012, Freitag, 14. September 2012, 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr, im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Garystraße 35, 14195 Berlin

Anmeldung
Anmeldung bis zum 31. August 2012 per Internet unter www.fu-berlin.de/unifinanz

Weitere Informationen
- Andrea Syring, Leiterin der Stabsstelle Berichtswesen und -systeme des Präsidiums der Freien Universität Berlin, Tel. 030/838-56357, E-Mail: unifinanz@fu-berlin.de

- Martin Hartmann, Syncwork AG, 030/85408123, E-Mail: unifinanz@syncwork.de

Carsten Wette | idw
Weitere Informationen:
http://www.fu-berlin.de/unifinanz

Weitere Berichte zu: Anmeldung Syncwork Trennungsrechnung Tätigkeiten UniFinanz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE