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Wie forschen wir morgen?

20.01.2012
Innovatives Zukunftsprojekt BW-eLabs von baden-württembergischen Forschungseinrichtungen erfolgreich beendet / als eScience-Projekt zur Informationsvernetzung in der Wissenschaft gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst / Abschlussveranstaltung am 23. Januar 2012 in Stuttgart

Spannende Einblicke in das Labor der Zukunft gewährt die BW-eLabs-Abschlussveranstaltung am 23. Januar 2012. Immer schneller werden immer mehr Daten in den Wissenschaftsdisziplinen gewonnen — doch dann? Die Daten automatisch zu erfassen, nachhaltig zu verwalten, den kontrollierten Zugriff zu garantieren, mit ihnen sogar Antworten auf neue Forschungsfragen zu ermöglichen, darum geht es auf der Veranstaltung. Interessierte/Journalisten sind herzlich eingeladen (https://www.rus.uni-stuttgart.de/projekte/bw-elabs/anmeldung_abschluss.html).

Wissenschaftler aus mehreren Hochschulen und Forschungseinrichtungen berichten am 23. Januar 2012 von 12:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Vortragssaal der Universitätsbibliothek Stuttgart (Holzgartenstraße 16) über neue Wege im Umgang mit Forschungsdaten. Heinz Pampel vom Geoforschungszentrum Potsdam wird in seinem einleitenden Vortrag über „Neue Wege im Umgang mit Forschungsdaten. Chancen und Herausforderungen für Wissenschaft und Infrastruktur“ sprechen.

Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, aus der IT ebenso wie Informationsexperten, bündelten in diesem zukunftsweisenden Forschungsprojekt ihre Kompetenzen derart, dass wichtige Bausteine für das Labor der Zukunft erfolgreich entwickelt und erprobt werden konnten. FIZ Karlsruhe — Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur arbeitete mit dem Rechenzentrum, der Universitätsbibliothek und dem Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart, dem Freiburger Materialforschungszentrum und dem Rechenzentrum der Universität Freiburg sowie der Hochschule der Medien Stuttgart zusammen. FIZ Karlsruhe fokussierte auf den Bereich des Forschungsdatenmanagements. „Die zunehmende Digitalisierung wissenschaftlicher Arbeit erfordert neue Wege bei der Erfassung, Speicherung und Aufbereitung von Forschungsdaten. Mit der automatisierten Datenakquise direkt im Labor und dem konsequenten Einsatz einer Forschungsinfrastruktur zeigt BW-eLabs hier zukunftsorientierte Lösungen auf“, erläutert Matthias Razum, Projektleiter bei FIZ Karlsruhe.

Die Veranstaltung bildet den (vorläufigen) Schlusspunkt des Projektes „BW-eLabs“, das am 1. August 2009 startete. Es wurde im Rahmen des „eScience-Projektes zur Informationsvernetzung im wissenschaftlichen Forschungsprozess“ durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.
Weitere Informationen unter www.bw-elabs.org.
Programm der BW-eLabs-Abschlussveranstaltung:
http://www.bw-elabs.org/news/news_0003.html?__locale=de
Weitere Informationen über FIZ Karlsruhe erhalten Sie unter
FIZ Karlsruhe, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. 07247 808-555, www.fiz-karlsruhe.de, helpdesk@fiz-karlsruhe.de
Pressekontakt:
Rüdiger Mack, Tel. 07247 808-513, ruediger.mack@fiz-karlsruhe.de
FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur (www.fiz-karlsruhe.de) ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im öffentlichen Auftrag weltweit publizierte wissenschaftliche Information zugänglich macht und entsprechende Dienstleistungen zur Verfügung stellt. FIZ Karlsruhe hat die Aufgabe, den nationalen und internationalen Wissenstransfer und die Innovationsförderung zu unterstützen. Die Geschäftsfelder sind:
• STN International – der weltweit führende Online-Service für wissenschaftlich-technische Forschungs- und Patentinformation
• KnowEsis – innovative eScience-Solutions zur disziplinunabhängigen Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses
• Datenbanken und Informationsdienste – Datenbanken und Wissenschaftsportale in den Fachgebieten Mathematik und Informatik, Kristallografie und Chemie sowie Energie.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V. („Leibniz-Gemeinschaft“), unter deren Dach 87 Einrichtungen vereint sind, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen.

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.fiz-karlsruhe.de/

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