Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ForBAU-Kongress 2010: Digitale Baustelle - ein Weg zur neuen Partnerschaft

25.02.2010
Am 18. März 2010 veranstaltet der Bayerische Forschungsverbund ForBAU im Oskar-Miller-Forum in München den Kongress "Digitale Baustelle - ein Weg zur neuen Partnerschaft". Mitveranstalter ist der Bayerische Bauindustrieverband Bayern e. V. und die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Inneren.
Im Rahmen des Kongresses erfahren interessierte Teilnehmer, wie neue Technologien die Zusammenarbeit in einem Bauprojekt unterstützen können.

Zusammenarbeit und Kooperation stellen in der Bauwirtschaft immer bedeutender werdende Faktoren dar, die das Gelingen einer Bauunternehmung entscheidend beeinflussen.

Denn oftmals hängt der Erfolg eines Projektes nicht von der erbrachten Bauleistung, sondern von dem Geschick der Juristen ab. Damit in Zukunft das Hauptaugenmerk wieder auf dem Bauen selbst liegt, müssen neue Wege der Partnerschaft gefunden werden.

Seit zwei Jahren arbeitet der Bayerische Forschungsverbund ForBAU daran, Konzepte und Lösungen zu entwickeln, den Bauprozess - von der Planung bis zur Abwicklung - durch den Einsatz digitaler Werkzeuge transparent zu gestalten. Dies gibt Bauherren, Planern und Bauunternehmen die Möglichkeit, partnerschaftlicher zu agieren und dadurch eine neue Qualität in der Bauabwicklung zu erreichen.

Wie der Einsatz neuer Technologien die Zusammenarbeit in einem Bauprojekt unterstützen kann, ist Thema dieses Kongresses. Fachleute aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und der öffentlichen Hand erörtern Probleme der heutigen Abwicklung und stellen Lösungen in Vorträgen und Live-Demonstrationen vor.

Informationen zum Kongress

Wann: 18. März 2010 ab 9.30 Uhr

Wo: Oskar-von-Miller Forum
Oskar-von-Miller-Ring 25
80333 München
Teilnahmeentgelt: 85 €
Für Vertreter der Wissenschaft und der öffentlichen Hand und für ForBAU-Partner ist die Teilnahme kostenlos.

Programm und Anmeldung (erforderlich): http://www.fml.mw.tum.de/forbau/index.php?Set_ID=19

Zu ForBAU
Ziel des Forschungsverbundes ForBAU ist die Erarbeitung eines Konzeptes zur ganzheitlichen Abbildung eines komplexen Bauvorhabens in einem digitalen Baustellenmodell. Es soll sämtliche Daten hinsichtlich der Planung, Vermessung, Arbeitsvorbereitung, Buchhaltung sowie dem Fortschritt der Baustelle selbst berücksichtigen und in einer integrativen Plattform zusammenführen. Digitale Werkzeuge bilden die Basis für dieses ganzheitliche Konzept. Im Rahmen einer Demonstrationsbaustelle soll dieses schließlich in der Praxis validiert werden. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert ForBAU seit 2008 und stellt für die dreijährige Laufzeit insgesamt 2,25 Mio. Euro bereit. Sprecher des Forschungsverbundes ist Prof. Dr.-Ing. Willibald Günthner vom Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) der TU München. Neben ihm sind weitere Lehrstühle der TU München und der Universität Erlangen-Nürnberg sowie die HAW Regensburg und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) in ForBAU eingebunden. 33 Wirtschaftspartner aus dem Bau- und dem IT-Bereich tragen weitere 4 Mio. Euro bei und bringen ihr Knowhow in den Verbund ein.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Cornelia Klaubert
TU München
Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik
Boltzmannstr. 15
85748 Garching
Tel: (089) 2 89-1 59 73
E-Mail: klaubert@fml.mw.tum.de

Emmanuelle Rouard | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayfor.org/forbau
http://www.fml.mw.tum.de/forbau/index.php?Set_ID=19

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise