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Folgenschwere Luftverschmutzung: Forum zur Chemie der Atmosphäre

28.09.2016

Laut Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben allein im Jahr 2012 rund 7 Millionen Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung. Die WHO-Abteilung für öffentliche Gesundheit und Umwelt stuft die Luftverschmutzung als größte umweltbedingte Gesundheitsgefahr ein. Vor diesem Hintergrund lädt der VDI am 5. und 6. Dezember 2016 zum dritten "Expert Forum on Atmospheric Chemistry (EFAC)" nach Frankfurt am Main ein. Die Veranstaltungsreihe befasst sich mit der Bewertung der Luftqualität sowie der Entwicklung von Luftreinhaltemaßnahmen.

Die Belastung der Atmosphäre mit Schadstoffen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und auf das Klima sind ein globales Problem. Der VDI hat daher die EFAC-Veranstaltungsreihe 2014 gemeinsam mit der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), dem Umweltbundesamt (UBA), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der Europäischen Kommission initiiert.


Folgenschwere Luftverschmutzung: VDI/DECHEMA/GDCh-Expertenforum zur Chemie der Atmosphäre am 5. und 6. Dezember 2016 in Frankfurt am Main

VDI

Im Mittelpunkt der jährlich stattfindenden Veranstaltung steht der wissenschaftliche Austausch zum Verständnis der physikochemischen Atmosphärenprozesse sowie deren Modellierung. Der VDI bietet hiermit einen Rahmen für den interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch und unterstützt die internationale Kooperation.

Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind die Identifizierung und Analyse der Wechselbeziehungen zwischen Luftqualität und Klimawandel, die mit verschiedenen neuen Technologien von gesellschaftlicher Relevanz in Zusammenhang stehen. Die spezifische Zielstellung ist die kritische Auseinandersetzung mit den wohlgemeinten Absichten des Klimaschutzes und deren – ungewollten – Folgen für die Luftqualität.

Beispiele sind die kurzlebigen Klimaschadstoffe wie Kohlenmonoxid, Ozon, und Ruß, die Dieselemissionen wie Stickstoffdioxid, Lachgas und Ammoniak, die Holzpelletheizungen mit Emissionen von Staub und dem krebserzeugenden Benzo(a)pyren sowie die Aminemissionen aus den CCS-Technologien (Carbon Capture and Storage).

Die Motivation ist die ganzheitliche Bewertung von Technologien vor der vollständigen Implementierung in Industrie und Gesellschaft.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung unter www.vdi.de/atmospheric-chemistry 

Fachlicher Ansprechpartner im VDI:
Dr. Sascha Nehr
Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN (KRdL)
Telefon: +49 211 6214-451
Telefax: +49 211 6214-157
E-Mail: nehr@vdi.de

Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker
Die Faszination für Technik treibt uns voran: Seit 160 Jahren gibt der VDI Verein Deutscher Ingenieure wichtige Impulse für neue Technologien und technische Lösungen für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Mit rund 155.000 persönlichen Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Als Sprecher der Ingenieure und der Technik gestalten wir die Zukunft aktiv mit. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Als drittgrößter Regelsetzer ist der VDI Partner für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.

Weitere Informationen:

http://www.vdi.de/atmospheric-chemistry - Programm und Anmeldung

Stephan Berends | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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