Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

FOKUS holt Open-Collaboration-Konferenz der Wissenschaft erstmals nach Berlin

26.08.2014

Vom 27. bis 29. August findet die zehnte Ausgabe des International Symposium on Open Collaboration (Open Sym) erstmals in Berlin statt. Die Konferenz bringt Praktiker und Wissenschaftler zusammen, die sich drei Tage lang in Diskussionen und Fachvorträgen mit allen Formen offener Zusammenarbeit beschäftigen.

Vom 27. bis 29. August findet die zehnte Ausgabe des International Symposium on Open Collaboration (Open Sym) erstmals in Berlin statt. Die Konferenz bringt Praktiker und Wissenschaftler zusammen, die sich drei Tage lang in Diskussionen und Fachvorträgen mit allen Formen offener Zusammenarbeit beschäftigen.

Mit dem „Berlin Open Data Day“ und dem „Open Data Dialog“ hat Berlin bereits zwei erfolgreiche „Open“-Formate für und Verwaltung und Wirtschaft. „OpenSym“ fügt nun den letzten wichtigen Konferenzbaustein für die Wissenschaft hinzu.

Drei Tage lang dreht sich bei Fraunhofer FOKUS alles um Wiki und Social Media, Open Source Software, Open Data, Open Access und Open Innovation für die Wissenschaft. Forscher aus Fachbereichen wie Informatik, Sozialwissenschaften und Recht kommen dafür zusammen, um in Diskussionen, Workshops und Fachvorträgen interdisziplinär die Chancen von Open Collaboration für die Wissenschaft auszuloten.

Während sich der erste Tag ohne Seitenveranstaltung ganz auf das Auditorium 1 und die Grundlagendiskussion von Open Collaboration konzentriert, schließt sich an den beiden anderen Tagen an jeden Track ein „Open Space“ an.

Im Gegensatz zu klassischen Konferenzen kann in der Großgruppenmoderation jeder Konferenzteilnehmer selbst zum „Teilgeber“ werden und seine Ideen und Fragen unmittelbar diskutieren und gemeinsam mit anderen in Projektideen gießen. Eröffnet wird die Veranstaltung von Stefan van Gierken (Google) und seiner Keynote „Let’s Build the Road Network of Civic Tech“, in der er für eine Infrastruktur plädiert, die Bürger-Apps skalierbar machen soll.

Im Open Data Research Track diskutieren internationale Wissenschaftler den Einsatz von Open Data in der Forschung. Die Forscher präsentieren beispielsweise eine Erweiterung von MediaWiki-Software, zeigen wie Open Data die Luftverkehrsforschung in Europa voranbringen kann und schlagen den Bogen von Mashup Apps zu einem Open Data Ökosystem. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Präsentationen zur Wikipedia-Online-Enzyklopädie: von Collaborative Writing, über den Umgang mit Streitfällen bis hin zur Qualitätskontrolle.

Fraunhofer FOKUS kann als Mitveranstalter der Konferenz auf eine lange Tradition und Erfahrung offener Zusammenarbeit in allen Forschungsfeldern zurückgreifen. So entwickelte FOKUS beispielsweise im Auftrag des BMI Deutschlands zentrales Portal für offene Verwaltungsdaten „GovData“, das im vergangenen Jahr online ging. Seitdem ist wieder viel im Umfeld von Open Data und Open Collaboration passiert – FOKUS freut sich deshalb auf drei spannende Konferenztage.

Weitere Informationen:

http://www.fokus.fraunhofer.de/de/fokus/index.html

Karolin Freiberger | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz
24.01.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme
24.01.2017 | Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie