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Flächensparziel und Innenentwicklung – 6. Flächennutzungssymposium in Dresden

17.04.2014

Die neu verbrauchte Fläche für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Kommunen soll bis zum Jahr 2020 täglich 30 Hektar nicht übersteigen. Heute liegt der Wert bei über 70 Hektar. Doch wie lässt sich dieses 30-Hektar-Ziel der Bundesregierung erreichen? Ist die Innenentwicklung von Städten und Gemeinden ein geeigneter Weg? Diese und weitere Themen stehen im Mittelpunkt des 6. Dresdner Flächennutzungssymposiums, zu dem das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) am 11. und 12. Juni nach Dresden einlädt.

Zum sechsten Mal treffen sich am 11. und 12. Juni Expertinnen und Experten zum Dresdner Flächennutzungssymposium, um sich über die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der automatisierten Flächeninformation auf dem Laufenden zu halten.


Unter dem Titel „Flächennutzungsmonitoring V: Methodik – Analyseergebnisse – Flächenmanagement“ ist die Dokumentation des 5. Dresdner Flächennutzungssymposiums erschienen (ISBN: 978-3-944101-18-7).

Die Veranstaltung bringt Wissenschaftler, Akteure aus der Planungspraxis, aus Politik und Wirtschaft zusammen. Diskutiert werden die aktuellsten Trends im Bereich des Flächenmonitorings.

Besondere Beachtung finden dabei in diesem Jahr die Ergebnisse des IÖR zum Thema Innenentwicklungspotenziale sowie Erfahrungen der kommunalen Raumplanung und anderer Wissenschafts- und Wirtschaftsvertreter.

Vorgestellt werden ebenso neue Indikatoren und Ergebnisse des Monitors der Siedlungs- und Freiraumentwicklung (IÖR-Monitor). So werden unter anderem der Flächenverbrauch durch erneuerbare Energien und Ergebnisse zur Zersiedelung dargestellt.

Weitere Schwerpunkte: Wie lassen sich auch kleinräumig Daten zur Flächennutzung erheben und welche besonderen Herausforderungen ergeben sich für den Datenschutz? Welche Chancen bietet der Einsatz von Prognosen und Szenarien für eine nachhaltige Raumentwicklung?

Erste Simulationsergebnisse zu Folgen von Energiepreiserhöhungen auf die Landnutzung oder zu einer an den Klimawandel angepassten Siedlungsentwicklung werden vorgestellt.

„Deutschlands Fläche ist begrenzt und der Konkurrenzdruck steigt trotz Bevölkerungsrückgang nach wie vor. Sollen sich Kommunen und Regionen nachhaltig entwickeln, ist es deshalb unabdingbar, dass sich Wissenschaft und Praxis mit der Frage auseinandersetzen, wie wir Flächen sparen können“, erklärt Dr. Gotthard Meinel vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung.

Das Dresdner Flächennutzungssymposium hat sich im deutschsprachigen Raum zum wichtigsten Treff der Experten auf diesem Gebiet entwickelt. Es ist Plattform für den Austausch von Vertretern aus Wissenschaft und Praxis.

Ansprechpartner im IÖR:
Dr. Gotthard Meinel, Telefon (0351) 46 79-254, E-Mail: G.Meinel[im]ioer.de

Weitere Informationen:

http://www.ioer.de/6dfns - Veranstaltungsseite im Internet

Heike Hensel | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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