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Der mobile Simulator, den das Forschungszentrum „ZML – Innovative Lernszenarien“ an der FH JOANNEUM gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr des Chemiepark Linz und der TRemTec KG entwickelt hat, wird am Donnerstag, 28. September 2011 bei der „7. Fachtagung Sicherheit in Tunnelanlagen“ in Dortmund präsentiert.
Das Feuerlöschsystem LUF 60 ist ein komplexes Fahrzeug, das nur von entsprechenden ExpertInnen der Feuerwehr bedient werden kann. Durch den vom ZML und seinen Partnern entwickelten Simulator ist es möglich, den Umgang mit dem LUF 60 – von der Inbetriebnahme bis hin zum Brandeinsatz – gefahrlos zu trainieren. Zum Einsatz kommt dabei die originale Funkfernsteuerung des LUF 60, wodurch sämtlich reale Funktionen des Löschsystems virtuell und somit gefahrlos geübt werden können.
Sowohl der reale LUF 60 als auch das Simulationssystem „Firefighter“ werden bei der Fachtagung Sicherheit in Tunnelanlagen am 28. September in Dortmund vorgestellt, inklusive einer Löschvorführung am Freigelände und der Möglichkeit, am Simulator zu trainieren.
Brand im Tunnel als konkretes Trainingsszenario
„Mittlerweile ist es uns gelungen, zwei neue konkrete Löschszenarien zu erstellen, nämlich den Brand in einem Hochregal-Lager sowie einen Fahrzeugbrand im Tunnel. Der große Vorteil der Simulation ist hier, dass man auch Orte simulieren kann, die in der Realität nicht einfach so für eine Übung abgesperrt werden könnten – wie eben beispielsweise ein Autobahntunnel“, sagt Andreas Behmel, der das Projekt am ZML gemeinsam mit Herwig Dötsch, Jochen Martin und Marcus Veit betreut. Auf diese Weise können Ausbildungskosten reduziert, gleichzeitig jedoch die Sicherheit erhöht werden. Zudem bietet der „Firefighter“ den AnwenderInnen die Möglichkeit, die jeweils eigene Umgebung in den Simulator realitätsgetreu einzubauen.
Die Fachtagung Sicherheit in Tunnelanlagen gilt als eine der wichtigsten Messen in punkto Tunnelsicherheit und wird von DMT – Zentrum für Brand- und Explosionsschutz veranstaltet, das im Auftrag des ADAC den europaweiten Tunneltest durchführt.
Kathrin Podbrecnik | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.fh-joanneum.at
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