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Familienunternehmer treffen sich in Witten

29.01.2010
Der zwölfte Kongress für Familienunternehmen beschäftigt sich mit Fragen zur Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft

In Zeiten der Finanzkrise ruht die Hoffnung vieler Experten auf wirtschaftliche Erholung auf den vergleichsweise schmalen Schultern von kleinen und mittelständischen Betrieben. So sollen nicht etwa die großen Konzerne, sondern die eher kleineren Familienunternehmen, die für Kontinuität stehen und fest in ihrer Region verankert sind, das Schiff wieder flott bekommen. Damit das funktionieren kann, ist ein regelmäßiger Austausch unerlässlich.

Deshalb veranstalten Studierende der Universität Witten/Herdecke in Zusammenarbeit mit dem Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) an der UW/H auch in diesem Jahr (5. und 6. Februar) wieder einen Kongress für Familienunternehmen. Nicht erst seit der Krise, sondern bereits seit 1998, hat sich das WIFU der Erforschung und Lehre der Besonderheiten von Familienunternehmen verschrieben und war damit Pionier in Deutschland. Beim Kongress, der in diesem Jahr zum zwölften Mal stattfindet, steht der nachhaltige und persönliche Austausch von Wissen, Erfahrungen und innovativen Strategien im Vordergrund. Insbesondere wird es um Fragen gehen wie: Wie gehen wir mit Zukunft um? Wie können wir die Zukunft planen und doch gleichzeitig offen für den Zufall bleiben? Diesen zukunftsweisenden Fragen stellen sich auf dem zwölften Kongress für Familienunternehmen an der UW/H Teilnehmer und Referenten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Um einen Einblick in die Thematik zu ermöglichen und sich über den Kongress für Familienunternehmen auszutauschen, laden wir Sie hiermit zum

Pressegespräch am Samstag, den 6. Februar (13.30 Uhr)
Treffpunkt: Servicedesk
sowie zur anschließenden
Podiumsdiskussion um 14 Uhr im Auditorium Maximus
mit dem Thema: "Der politisch engagierte Unternehmer: Lobbyist oder
Visionär?"
herzlich ein.
In der Podiumsdiskussion werden unter Moderation von Christoph Hardt, Leiter des Ressorts Unternehmen+Märkte beim "Handelsblatt", vier Experten darüber debattieren, welche Rolle der Unternehmer im politischen Geschehen einnimmt. Macht er sich als Lobbyist nur für seine Einzelinteressen stark? Kann er neue Impulse in der gesellschaftlichen Debatte geben? Hat er sogar die Verantwortung, dies zu tun?

Dazu freuen wir uns, folgende Gäste begrüßen zu dürfen:

- Herr Prof. Dr. Dr. Hagen Hennerkes von der Stiftung Familienunternehmen
- Thomas Minder, Geschäftsführer der Trybol AG, der sich per Volksinitiative für eine Revision des Aktienrechts in der Schweiz einsetzt
- Andreas Neukirch von der GLS Bank, die mit ihrem Geschäftsmodell neue Ideen in den Finanzsektor bringt

- Carl-Ludwig Thiele, stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender und Mitglied des 17. Bundestages, wird über die Sicht eines Parlamentariers auf den Dialog berichten

Passend zu den Themen Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, die auf dem Kongress eine große Rolle spielen werden, stellt der Automobilhersteller Toyota für den Shuttleservice, mit dem die Gäste von Flughafen, Bahnhof oder Hotel abgeholt werden, insgesamt 15 Hybridfahrzeuge seiner so genannten "grünen Flotte" zur Verfügung. "Dafür möchten wir uns herzlich bedanken", sagt Jan Hagelstein vom Organisationskomitee.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Organisationskomitee, Jan Hagelstein: Tel. 0176 / 64194628 oder hagelstein@familienunternehmer-kongress.de

Kay Gropp | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de
http://www.familienunternehmer-kongress.de.

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