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Familienunternehmen gegen die Krise

23.10.2009
Der Deutsch-Arabische Kongress für Familienunternehmen will den internationalen Austausch fördern. Forscher aus Harvard, Yale, Princeton und Witten/Herdecke vertreten

In Zeiten der Krise findet vielerorts eine Rückbesinnung auf traditionellere Werte und sozial verantwortliches Wirtschaften statt. So sollen nun nicht etwa die großen Konzerne, sondern die vergleichsweise kleineren Familienunternehmen, die für Kontinuität stehen und fest in ihrer Region verankert sind, das Schiff wieder flott bekommen.

Nicht erst seit der Krise, sondern bereits seit elf Jahren, hat sich das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Uni Witten/Herdecke der Erforschung und Lehre der Besonderheiten von Familienunternehmen verschrieben und war damit Pionier in Deutschland. Die internationale Einheit des WIFU, das im vergangenen Jahr gegründete International Institute for Family Enterprises (IIFE), möchte diesen Anspruch in die Welt tragen und den nachhaltigen und persönlichen Austausch von Wissen, Erfahrung und innovativen Strategien auf internationaler Ebene ermöglichen. Zu diesem Zweck veranstaltet das IIFE auch in diesem Jahr wieder seinen Deutsch-Arabischen Kongress für Familienunternehmen, der dieses Mal in Manama, Bahrain stattfinden wird.

Unter dem Titel "Family Business & the Economic Crisis" werden Familienunternehmer arabischer und deutschsprachiger Nationen zum Austausch mit Fachleuten aus Theorie und Praxis vom 31. Oktober bis zum 1. November zusammenkommen. Internationale Wissenschaftler unter anderem der Harvard Business School, der Yale University, der Princeton University und der Universität Witten/Herdecke werden gemeinsam mit den Teilnehmern in Workshops, Diskussionsrunden und Vorträgen neue Strategien und Wege der Partnerschaft entwickeln. Der diesjährige Fokus liegt dabei auf den Chancen und Herausforderungen der Wirtschaftskrise und besonders darauf, wie sich Familienunternehmen beider Kulturkreise diesen stellen und voneinander lernen können.

Das IIFE veranstaltet den Kongress in enger Kooperation mit der Stiftung Familienunternehmen und unter der Schirmherrschaft von Khalid Mohamed Kanoo (Geschäftsführer der Yusuf Bin Ahmed Kanoo Gruppe) und Dr. Arend Oetker (Geschäftsführer der Dr. Arend Oetker Holding). Im vergangenen Jahr fand der erste Kongress dieser Art in Kairo statt.

Über den Veranstalter:

Das International Institute for Family Enterprises (IIFE) wurde 2008 als internationale Einheit des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU) an der Universität Witten/Herdecke gegründet. Das WIFU ist in Deutschland der Pionier und Wegweiser akademischer Forschung und Lehre zu Besonderheiten von Familienunternehmen. Bereits bei der Institutsgründung 1998 wurde das Fundament der konsequent interdisziplinären Ausrichtung des WIFU gelegt: drei Lehrstühle - Betriebswirtschaftslehre, Psychologie / Soziologie und Rechtswissenschaften - bilden das wissenschaftliche Spiegelbild der Gestalt von Familienunternehmen. Dadurch hat sich das WIFU eine einzigartige Expertise im Bereich Familienunternehmen erarbeitet. Seit 2004 ermöglichen die Institutsträger - ein exklusiver Kreis von über 40 Familienunternehmen - dass das WIFU auf Augenhöhe als Institut von Familienunternehmen für Familienunternehmen agieren kann. Das WIFU nutzt diese europaweit einzigartigen Voraussetzungen, um Forschung und Lehre über diese besondere Organisationsform konsequent voranzutreiben und innovative Problemlösungsansätze zu erarbeiten. Mit aktuell sieben Professoren leistet das WIFU mittlerweile seit über elf Jahren einen signifikanten Beitrag zur generationenübergreifenden Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen.

Mehr Informationen über den Kongress oder das IIFE erhalten Sie von Paul Dietze: pdietze@iife.de oder auf der Seite www.iife.de

Kay Gropp | idw
Weitere Informationen:
http://www.iife.de
http://www.uni-wh.de

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