Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fachtagung Rapid Prototyping 2016 beschäftigt sich mit „Additive Manufacturing“

30.03.2016

Am 15. April 2016 findet an der HAW Hamburg die 15. Fachtagung Rapid Prototyping statt. In diesem Jahr beschäftigt sich das traditionsreiche Forum aus Wissenschaftsexperten und Industrieunternehmen mit den Möglichkeiten des „Additive Manufacturing“. Vorgestellt werden vor allem Anwendungen in der Fertigung von Metallbauteilen.

Im öffentlichen Diskurs dominiert der Begriff des 3D-Drucks. Mit ihm ist in der Regel das gemeint, was „generativ“ – und also im Schichtverfahren – hergestellt wird. Der Begriff bezeichnet auch Anlagen, die man günstig als Bausatz erwerben kann.


Beckenteilersatz

Implantcast (http://www.implantcast.de)

Relativ neu dagegen ist die Bezeichnung des „Additive Manufacturings“, mit dem man die Herstellung von fast oder tatsächlich einbaufertigen Werkstücken beschreibt. Besonders in der Medizintechnik und im Flugzeugbau machen kleine Serien dieses Verfahren wegen der meist hohen Werkzeugkosten interessant. Und auch die Automobilindustrie zeigt steigendes Interesse.

Der Weg von der etablierten Anwendung des „Rapid Prototypings“ hin zu einer generativen Serienfertigung ist allerdings lang. Wichtige Merkmale sind die Reproduzierbarkeit, die Qualität der Bauteile, die Baugeschwindigkeit sowie die Automatisierung der Prozesse.

Wie diese Potenziale gezielter erschlossen werden können, möchten die Akteure aus Wissenschaft und Industrie auf der 15. Fachtagung Rapid Prototyping den Teilnehmerinnen und Teilnehmern näher bringen. In Fachvorträgen werden aktuelle Entwicklungen in der Produktion von Metallteilen dargestellt. Die wirtschaftlichen Aspekte behandelt die Fallstudie eines Dienstleisters.

In einem Vortrag aus der Medizintechnik wird demonstriert, wie heute Implantate aus Metall im Additive-Manufacturing-Verfahren hergestellt und Patienten eingesetzt werden. Die Verknüpfung von additiver Fertigung mit Methoden der Bionik birgt Potenziale auch für den automobilen und flugtechnischen Leichtbau.

Innovationen für Studium und Lehre: Seit mehr als 10 Jahren lernen Studierende des Departments Maschinenbau und Produktion den 3D-Druck praktisch kennen. Die alte Rapid-Prototyping-Anlage wurde nun durch eine Manufacturing-Anlage ersetzt. Diese ist in der Lage, Kunststoffbauteile aus ABS, PC oder Nylon zu fertigen, die vielen mechanischen und thermischen Belastungen standhalten.

Die 15. Fachtagung Rapid Prototyping findet statt:
Am Freitag, den 15. April 2014, ab 13.30 Uhr,
HAW Hamburg, Department Maschinenbau und Produktion,
Berliner Tor 21, Aula, 20099 Hamburg.

(Wegen der starken Nachfrage ist eine Online-Anmeldung erforderlich: http://haw-hamburg.eu/rp/anmeldung-csv.html)

Kontakt:
HAW Hamburg
Department Maschinenbau und Produktion
Prof. Dr. Günther Gravel
Tel.: 040.428 75-8625
guenther.gravel(@)haw-hamburg.de

Weitere Informationen:

https://www.haw-hamburg.de/ti-mp/aktuell/veranstaltungen/rapid-prototyping-facht...
http://haw-hamburg.eu/rp/anmeldung-csv.html

Dr. Katharina Jeorgakopulos | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten