Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fachtagung »Hochschulwege 2015« bündelt Expertise zu Projekten der Hochschulentwicklung

02.02.2015

Eine Fachtagung zu Großprojekten in Studium und Lehre an Hochschulen und Universitäten richtet am 9. und 10. März 2015 die Bauhaus-Universität Weimar aus.

Unter dem Titel »Hochschulwege 2015: Wie verändern Projekte die Hochschule?« kommen Expertinnen und Experten zusammen, die im Rahmen von lehrbezogenen Großprojekten tätig sind bzw. sich mit diesen wissenschaftlich auseinandersetzen.


Die Fachtagung »Hochschulwege 2015« werden Großprojekte in Studium und Lehre an Hochschulen und Universitäten thematisiert.

lllustration: Claudia Zech und Johanna Diesel

Die Veranstaltung eröffnet der Rektor der Bauhaus-Universität Weimar, Prof. Dr.-Ing. Karl Beucke.

Durch die aktuellen Bund-Länder-Programme werden an den Hochschulen Großprojekte ermöglicht, die tief in die Strukturen und Prozesse der Hochschulen eingreifen. Unter hohem Einsatz personeller und finanzieller Ressourcen stellen sich die Hochschulen damit auf veränderte Anforderungen in der Gegenwart und Zukunft ein.

Die Tagung beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld, das sich zwischen hochschulweiten Drittmittel-Projekten und der jeweiligen Hochschule ergibt. Einem Feld, in dem es unweigerlich zu Reibungen kommt, da vorhandene Strukturen und Ziele in Konflikt mit neuen Zielen und Ideen geraten.

Projektbeteiligte aus verschiedenen Hochschulen werden in Vorträgen, Workshops oder Postern von ihnen betreute Vorhaben darstellen und aktuelle Stände sowie Problemlagen mit den Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmern diskutieren.

Dabei soll es um verschiedene Fragen bei der Projektdurchführung gehen, etwa, wie sie in der Antragsphase vorbereitet werden können, um spätere Blockaden zu verhindern. Ebenso soll erörtert werden, welche Akteure an- und eingebunden sein müssen, damit die Projektbeteiligten konstruktiv agieren können anstatt nur zu reagieren.

Die Arbeitssessions werden zudem durch zwei Keynotes und eine Podiumsdiskussion begleitet und vernetzt.

Weitere Informationen und das detaillierte Programm stehen auf der Tagungswebsite. Dort ist ab sofort auch die Anmeldung möglich.

www.uni-weimar.de/hochschulwege

Die Tagung wird von den Projekten Studium.Bauhaus und Professional.Bauhaus der Bauhaus-Universität Weimar organisiert. Für weitere Fragen steht Dr. Andreas Mai gern zur Verfügung:

Bauhaus-Universität Weimar
Studium.Bauhaus / Professional.Bauhaus
Dr. Andreas Mai, Projektleiter
E-Mail: andreas.mai@uni-weimar.de
Tel.: +49 (0) 36 43 / 58 12 50
www.uni-weimar.de/zue

Weitere Informationen:

http://www.uni-weimar.de/hochschulwege

Claudia Weinreich | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik
21.08.2017 | Universität Bern

nachricht DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz
21.08.2017 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Studie für Patienten mit Prostatakrebs: Einteilung in genomische Gruppen soll Therapie präzisieren

21.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz