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Expertenkonferenz in Köln zu Sprachförderung bei Kindern und Jugendlichen

18.03.2013
Experten aus ganz Deutschland nehmen an Konferenz in Köln zu Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen teil

Am 25. März 2013 findet in Köln die Frühjahrstagung der BMBF-Forschungsinitiative Sprachförderung und Sprachdiagnostik (FiSS) in Kooperation mit dem Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln und dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) der Humboldt Universität zu Berlin statt. Vorträge und Podiumsdiskussionen können von 9.15 bis 18 Uhr besucht werden.

Kindergärten und Schulen sind neben der Familie die zentralen Orte für den Erwerb sprachlicher Kompetenzen. Gleichzeitig entsteht in der empirischen Bildungsforschung immer neues Wissen darüber, wie sprachliche Bildung und Sprachförderung gelingen. Welche Anforderungen stellt sprachliche Bildung an Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern? Wie lassen sich empirische Bildungsforschung und bildungspolitische Entwicklungen miteinander verzahnen? Wie kann die pädagogische Praxis möglichst gut von wissenschaftlichen Befunden zur Sprachförderung und -diagnostik profitieren? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung.

Was: Konferenz „Sprachliche Anforderungen in den Bildungsinstitutionen“
Wann: 25. März 2013, 9.15 bis 18 Uhr
Wo: Seminargebäude, Universität zu Köln, Universitätsstraße 35, 50931 Köln

Auf der Tagung diskutieren renommierte Wissenschaftler aus dem Feld der Sprachförderung und -diagnostik mit Vertretern aus der Praxis, Kultusministerien und Nachwuchswissenschaftlern. Zu den Hauptrednern der Konferenz gehören Prof. Dr. Angelika Redder (Universität Hamburg, Koordinatorin der Forschungsinitiative Sprachförderung und Sprachdiagnostik), Prof. Dr. Charles Berg (Universität Luxemburg), Prof. Dr. Petra Stanat (Direktorin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)) sowie Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek (Direktor des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache).

Am Tag der Veranstaltung haben Sie Gelegenheit, Interviews mit den Hauptrednern sowie weiteren Wissenschaftlern zu führen. Gern sind wir Ihnen im Vorfeld bei der Suche nach Gesprächspartnern behilflich.

Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie unter www.fiss-bmbf.uni-hamburg.de

Bitte melden Sie sich bis zum 22. März per Mail bei Anna Kleiner
(anna.kleiner@mercator.uni-koeln.de) an.
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Anna Kleiner, Kommunikation
Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
Tel. 0221 – 470 7700,
anna.kleiner@mercator.uni-koeln.de

Über die Forschungsinitiative Sprachförderung und Sprachdiagnostik (FiSS)
Die Forschungsinitiative Sprachdiagnostik und Sprachförderung (FiSS) ist eine Maßnahme im Kontext des BMBF-Rahmenprogramms zur Förderung der Empirischen Bildungsforschung. Sie dient der Erarbeitung von empirisch fundiertem wissenschaftlichem Wissen über die Aneignung, Diagnose und Förderung sprachlicher Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung der spezifischen sprachlichen Anforderungen in den Bildungsinstitutionen.

Weitere Informationen unter www.fiss-bmbf.uni-hamburg.de

Über das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache
Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache ist ein von der Stiftung Mercator initiiertes und gefördertes Institut der Universität zu Köln. Ziel des Instituts ist es, langfristig die sprachliche Bildung an deutschen Schulen zu verbessern, damit alle Schülerinnen und Schüler gute Chancen auf eine erfolgreiche Bildungskarriere haben. Es berät Hochschulen dabei, Deutsch als Zweitsprache in der Lehrerausbildung zu verankern, fördert, vermittelt und betreibt anwendungsorientierte Forschung und trägt zur Qualifizierung von Lehrenden in Schule und Hochschule bei. Darüber hinaus beobachtet es Bildungspraxis-, Verwaltung und Politik.
Weitere Informationen unter www.mercator-institut-sprachfoerderung.de

Über das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen
Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin ist ein wissenschaftliches An-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, das die Länder in der Bundesrepublik Deutschland bei der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im allgemeinbildenden Schulsystem unterstützt. Den Ausgangspunkt und die Grundlage dieser Arbeit bilden Bildungsstandards, die von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) verabschiedet worden sind. Diese Bildungsstandards definieren, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer Schullaufbahn entwickelt haben sollen. Das IQB hat den Auftrag, regelmäßig zu überprüfen, inwieweit diese Ziele in deutschen Schulen erreicht werden (Bildungsmonitoring). Ferner unterstützt das IQB die Länder darin, die Bildungsstandards, die als zentraler Orientierungsrahmen für alle Akteure im Bildungssystem dienen sollen, umzusetzen (Implementierung). Darüber hinaus gehört das IQB zu den wichtigsten Instituten in Deutschland, die im Bereich der empirischen Bildungsforschung aktiv sind (Forschung).

Weitere Informationen unter: www.iqb.hu-berlin.de

Gabriele Rutzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.iqb.hu-berlin.de
http://www.mercator-institut-sprachfoerderung.de
http://www.fiss-bmbf.uni-hamburg.de

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