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Experten für Ästhetische Dermatologie tagen in Tübingen

14.02.2013
Microneedling verbessert Narbengewebe und Dehnungsstreifen
Der schwäbische Arzt Justinus Kerner, der Erstbeschreiber des Botulismus (Wurstvergiftung durch Wurstgift), lebte in Tübingen und studierte hier Medizin. Er war letztendlich der Namensgeber für das Botulinumtoxin. Heutzutage wird das Botulinumtoxin A, umgangssprachlich als Botox bekannt, in der Neurologie zur Behandlung von Spasmen, in der Dermatologie gegen vermehrtes Schwitzen und in der ästhetischen Dermatologie zur Behandlung von Mimikfalten angewendet.

Am 16. und 17.2.2013 werden bei einem der wichtigsten Fortbildungskongresse zur ästhetischen Dermatologie über 110 angehende Hautärzte in Tübingen ihre Kenntnisse über die Methoden der ästhetischen Dermatologie vertiefen. Gastgeber für das „Assistentenforum für Ästhetische Dermatologie 2013“ sind die Spezialisten des Bereichs Ästhetische Dermatologie und Laser an der Universitätshautklinik Tübingen.

Als Referenten sind die führenden Experten der ästhetischen Dermatologie aus ganz Deutschland geladen. Dr. Gerhard Sattler von der Rosenparkklinik in Darmstadt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Dermatochirurgie, Dr. Luitgard Wiest, die Grande Dame des Peeling aus München, die in Afrika und auf der Cap Anamur unzähligen Menschen hilft und geholfen hat, Prof. Dr. Martina Kerscher, Lehrstuhlinhaberin für Kosmetikwissenschaft in Hamburg, Prof. Dr. Gehring, Direktor der Hautklinik in Karlsruhe und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Ästhetische Dermatologie und Kosmetologie und Dr. Klaus Fritz, Präsident der Deutschen Dermatologischen Akademie. Tagungspräsidentin ist Privatdozentin Dr. Claudia Borelli von der Universitäts-Hautklinik Tübingen.

Kongressthema wird u.a. eine der spannendsten neuen Methoden in der ästhetischen Dermatologie, das Microneedling, sein. Bei dieser Methode wird mit einem sogenannten Dermaroller, einem Gerät, das viele kleine Nadeln enthält, nach Lokalanästhesie durch eine Creme über die Haut "gerollert". Dadurch kommt es zu vielen kleinen Mikrotraumen (kleine Verletzungen), die dazu führen, dass die Haut Stoffe ausscheidet, die zu einem Umbau und zur Verbesserung der Hautstruktur führen. Diese neue Methode wird an der Universitätshautklinik Tübingen zur Verbesserung und Behandlung von Narbengewebe oder Dehnungsstreifen sehr erfolgreich angewendet.

Der Kongress findet jährlich an unterschiedlichen Orten statt und dient der Weiterbildung von Hautärzten. Themen sind u.a. Methoden der ästhetischen Dermatologie wie Botox, Filler, Laser, Peeling, Microneedling. Die Methoden werden im Rahmen von Vorträgen vorgestellt und anschließend im Rahmen von Kleingruppenworkshops demonstriert. Das detaillierte Tagungsprogramm finden sie hier: http://www.assistentenforum.de/programm/

Medienkontakt

Interessierten Medienvertretern steht die Tagungspräsidentin, Privatdozentin Dr. med. Claudia Borelli für Fragen – auch vorab – gerne zur Verfügung.

Universitätsklinikum Tübingen
Hautklinik
Priv.-Doz. Dr. med. Claudia Borelli
Leiterin der Einheit für Ästhetische Dermatologie und Laser
Tel. 0 70 71/29-8 51 19 (Brigitte Frey, Sekretariat), Fax 0 70 71/29-41 17
E-Mail: Claudia.Borelli@med.uni-tuebingen.de

Dr. Ellen Katz | idw
Weitere Informationen:
http://www.assistentenforum.de/programm/
http://www.medizin.uni-tuebingen.de/Patienten/Kliniken/Hautklinik.html

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