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Experimentelle und klinische Pharmakologen sowie Toxikologen tagen in Mainz

23.03.2010
51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und
Klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT) vom 23. bis 25. März

Vom 23. bis 25. März 2010 findet an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT) statt.

Es handelt sich dabei um die größte Tagung von Pharmakologen, Toxikologen und Klinischen Pharmakologen in Europa. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 1.000 Teilnehmer erwartet. Ein Highlight der diesjährigen Tagung ist die von der Europäischen Pharmakologischen Dachorganisation EPHAR gesponserte "EPHAR-Lecture". Bei diesem Plenarvortrag wird in diesen Jahr Prof. Dr. Hans-Uwe Simon, Leiter des Instituts für Pharmakologie der Universität Bern, zu "Autophagozytose, Stammzellen und Krebs" referieren. Bereits zum dritten Mal konnten die Mainzer Organisatoren diese prestigereiche Veranstaltung für ihre Tagung einwerben.

Die DGPT ist die Dachorganisation der gemeinsam tagenden Gesellschaften für Pharmakologie (DGP), Toxikologie (GT) und Klinische Pharmakologie und Therapie (DGKliPha). Ihre Jahrestagungen finden seit 51 Jahren an der Johannes Gutenberg- Universität bzw. seit 2009 an der Universitätsmedizin Mainz statt. Auf dem Tagungsprogramm stehen sowohl gemeinsame Veranstaltungen für alle Teilnehmer, als auch Termine der drei Untergesellschaften.

Die Gesellschaft für Pharmakologie veranstaltet Symposien zu "Transportproteine", "Herzinsuffizienz (Herzschwäche)" und "Neue Mittel gegen die Parkinson-Krankheit". Parallel finden Symposien der Gesellschaft für Toxikologie zu "Bakterientoxine: Neue Einsichten in den Wirkmechanismus dieser hochwirksamen Faktoren und ihre Verwendung in Pharmakologie und in Therapie" und "Fortschritte bei der Erforschung der Verstoffwechselung von Fremdstoffen außerhalb der Leber" statt. Der Workshop der Gesellschaft für Klinische Pharmakologie und Therapie beschäftigt sich mit "Krebsprävention mit Flavonoiden". Das Symposium widmet sich der aktuellen Standortbestimmung in der Klinischen Pharmakologie.

Über 450 freie Beiträge (Kurzvorträge und Poster) wurden angemeldet. Diese werden zu großen Teilen von jungen Nachwuchswissenschaftlern präsentiert. Die Tagung steht zu ihrer Tradition, besonders jungen Wissenschaftlern eine Plattform zur Präsentation ihrer Ergebnisse zu bieten. In diesem Sinne werden auch insgesamt sechs Preise an Nachwuchswissenschaftler vergeben. Das Format der Tagung ist bewusst informell (Arbeitstagung) und damit auch für junge Leute erschwinglich.

Das Institut für Pharmakologie hat alle 51. Jahrestagungen organisiert. Gemeinsam mit seinem Team organisiert der derzeitige Kongresspräsident und Direktor des Instituts, Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, der 1993 aus USA nach Mainz kam, die Tagung bereits zum 17. Mal. Trotz der alljährlichen Zusatzbelastung konnte das Institut für Pharmakologie seine wissenschaftliche Leistungsfähigkeit beibehalten. So ist Förstermann der meistzitierte Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und der gegenwärtig höchstzitierte Pharmakologe in Deutschland.

Kontakt und Informationen:
Univ.-Prof. Dr. med. Ulrich Förstermann
Direktor des Instituts für Pharmakologie
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Telefon 06131 17-9150
Fax 06131 17-9043
E-Mail: ulrich.forstermann@uni-mainz.de
Internet: http://www.pharmakologie.uni-mainz.de/homepage.html
Pressekontakt
Tanja Rolletter, Stabstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de
Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 50 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung - die Apotheke und die Transfusionszentrale - gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter http://www.unimedizin-mainz.de

Caroline Bahnemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.pharmakologie.uni-mainz.de/JTG/JTG.html
http://www.unimedizin-mainz.de

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