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European Health Forum Gastein 2016 beginnt

28.09.2016

Heute beginnt das seit nahezu 20 Jahren führende Diskussionsforum zu sämtlichen Aspekten der europäischen Gesundheitspolitik, das European Health Forum Gastein (EHFG), das heuer vom 28.-30. September stattfindet. Das diesjährige Thema lautet „Demografie und Diversität in Europa – Neue Lösungen für das Gesundheitswesen“. Unter anderem halten der europäische Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Vytenis Andriukaitis, die Regionaldirektorin für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Zsuzsanna Jakab und der Nobelpreisträger und Wirtschaftsprofessor Paul Krugman dazu Impulsvorträge.

Im Rahmen der dreitägigen Konferenz diskutieren über 500 Fachleute Herausforderungen und Chancen im Bereich Gesundheit und Gesellschaft in Verbindung mit dem demografischen Wandel in Europa.

„Alternde Bevölkerungen und Migration bedeuten nicht automatisch eine Katastrophe für die europäischen Gesundheitssysteme. Gastein bietet die entsprechende Umgebung zur Diskussion von Chancen und deren Nutzung, sowie zum praktischen Erfahrungsaustausch. Dieses Jahr freuen wir uns auf Gespräche darüber, wie Prävention und Pflege zukunftsfähig gemacht werden können“, berichtet Helmut Brand, Präsident des European Health Forum Gastein und Professor für europäische Gesundheitswissenschaften an der Universität Maastricht.

Das Regionalbüro für Europa der WHO, die Internationale Organisation für Migration (IOM) und die Europäische Kommission präsentieren ihre Ansichten zur Alterung und Migration.

Die Konferenz begrüßt zudem Vertreter der Gesundheitsministerien aus ganz Europa, einschließlich des Gastgeberlandes Österreich und der Dreierpräsidentschaft des Europäischen Rates, aus den Niederlanden, der Slowakei und aus Malta, zur Skizzierung der Zukunft der Europäischen Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.

„Die Stärke des Forums ist es, Vertreter aus unterschiedlichen Branchen und europäischen Institutionen zusammenzubringen. Wir schaffen die richtigen Bedingungen für die Prüfung künftiger Politik. Zukunftsfähige Lösungen werden nur durch den eigenen Ansporn gefunden, über den Tellerrand hinaus zu denken. Die Konferenz wird uns hinsichtlich der verschiedenen Möglichkeiten des demografischen Wandels die Augen öffnen, ob es nun um die Seniorenwirtschaft geht, mit Diskussionen über Migration, oder den Status von Gesundheit und Wohlergehen in Europa nach dem Brexit“, sagt Dorli Kahr-Gottlieb, die Generalsekretärin des EHFG.

Fabienne Eckert | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.ehfg.org

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