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Das ERA-NET Projekt "Eurotrans-Bio" hat das Ziel, Partnerschaften kleiner und mittlerer Biotechnologie-Unternehmen europaweit möglich zu machen und zu unterstützen.
Die beteiligten Förderagenturen aus neun europäischen Ländern treffen sich von Montag bis Mittwoch in Berlin. "Das ERA-Net Eurotrans-Bio zeigt, wie effektiv dieses Instrument zur Koordinierung der Forschungsförderung innerhalb Europas beitragen kann", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan.
"Eurotrans-Bio ist es seit 2004 gelungen, insgesamt 139 Millionen Euro für europäische Forschungsprojekte zu mobilisieren. Das ist ein toller Erfolg." Dabei wurden insgesamt 80 Projekte gefördert. An 46 Projekten sind deutsche Partner beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat pro Auswahlrunde durchschnittlich etwa vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Auch die EU-Kommission wird das ERA-Net weiter unterstützen. Für 2009 bis 2012 hat Eurotrans-Bio eine Zusage über 3 Millionen Euro erhalten. Ziel ist es, bis 2012 jährlich eine Auswahlrunde für internationale Projekte der Forschung und Entwicklung zu machen und ein langfristig angelegtes Förderprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen der Biotechnologie zu schaffen. Außerdem sollen weitere Länder und deren Förderagenturen für eine Beteiligung gewonnen werden. Derzeit sind Förderagenturen aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Niederlanden, Österreich, Ungarn, den belgischen Regionen Flandern und Wallonien sowie den spanischen Regionen Baskenland, Katalonien und Madrid beteiligt.
Eurotrans-Bio hat mittlerweile seinen 5. Aufruf für transnationale Kooperationsprojekte gestartet. Bis 1. Februar 2010 können Projektvorschläge eingereicht werden. Für die Auswahlrunde stehen rund 30 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Gefördert werden Projekte aus allen Zweigen der modernen Biotechnologie. Den Konsortien müssen mindestens zwei kleine und mittelständische Unternehmen angehören, die aus zwei verschiedenen Partnerländern des ERA-Net Eurotrans-Bio kommen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.bmbf.de/foerderungen/14017.php
www.eurotransbio.net
Quelle: BMBF Newsletter
Weitere Informationen: www.eurotransbio.net
www.bmbf.de/foerderungen/14017.php
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