Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europäische Datenwirtschaft: Uni Leipzig veranstaltet Forum in Athen

07.03.2014

Die Universität Leipzig veranstaltet gemeinsam mit weiteren Partnern am 19. und 20. März in Athen das dritte European Data Forum (EDF).

Bei dieser Konferenz von Fachleuten der europäischen Datenwirtschaft treffen sich jedes Jahr Vertreter aus der Industrie, Wissenschaftler, Politiker und Vertreter von Community-Initiativen, um Herausforderungen und Möglichkeiten von (Big)Data in Europa und der derzeit entstehenden Datenwirtschaft zu erörtern.

Zudem werden Strategien entwickelt, um den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen. Die Universität Leipzig ist dabei nicht nur als Organisator involviert, sondern auch thematisch eng mit den Schwerpunkten der Veranstaltung verknüpft.

Bei der diesjährigen Ausgabe werden insbesondere die Themen Big Data und Linked Open Data aufgegriffen. Big Data ist ein wichtiger Wachstumsmotor und konkurriert bereits mit den klassischen Infrastrukturprojekten in den Budgets von Unternehmen und öffentlicher Verwaltung hinsichtlich Neuinvestitionen. Die sinnvolle Vernetzung offener Daten (linked open data) ist die Grundlage für die neue Generation von Lösungen im Informations- und Wissensmanagement.

Insbesondere die Inhalte der universitätsansässigen EU-Projekte BIG und LOD2 am Institut für Informatik werden beim European Data Forum diskutiert. Dr. Sören Auer, Mitarbeiter im BIG-Projekt und LOD2-Projektleiter am Lehrstuhl für Betriebliche Informationssysteme der Universität Leipzig, sagt:

"Im Zuge der Entwicklung unserer Informationsgesellschaft spielt die sinnvolle und gewinnbringende Nutzung verschiedenster Arten von Daten beispielsweise zum Optimieren von Geschäftsprozessen oder für eine transparente öffentliche Verwaltung eine immer größere Rolle. Darüber hinaus wird die Datenwirtschaft zunehmend ein integraler Bestandteil von Informations- und Kommunikationstechnologie in Industrie, Wirtschaft und Verwaltung. Eine effiziente Datenbewirtschaftung bietet eine Vielzahl von Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit."

Im Mittelpunkt des European Data Forums, zu dem etwa 300 Teilnehmer erwartet werden, stehen kleine und mittelständische Unternehmen, da diese Innovation und den Wettbewerb in vielen datengesteuerten Wirtschaftssektoren vorantreiben. Die Bandbreite der Themen, die beim EDF diskutiert werden, reicht von neuartigen datengetrieben Geschäftsmodellen über technologische Neuheiten wie das vernetzte Web der Daten bis hin zu gesellschaftlichen Aspekten, zu denen auch Datenschutz und Datensicherheit zählen.

Das Konferenzprogramm des EDF besteht aus Vorträgen von und mit führenden Unternehmen, Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern aus der Politik, die unter anderem versuchen, sich strategischen Fragen im Rahmen der Big-Data-Problematik zu stellen wie beispielsweise ob die europäische Wirtschaft bereit für Big Data ist, ob relevante Interessenvertreter erreicht werden und welche Business Intelligence Lösungen Europa anbieten kann.

Detaillierte Informationen zum European Data Forum, zur Registrierung und dem Veranstaltungsprogramm erhalten sie unter: http://2013.data-forum.eu/.

Weitere Informationen zu den Projekten am Institut für Informatik:
BIG - Public Private Forum: http://big-project.eu/
LOD2- Creating Knowledge out of Interlinked Data: http://lod2.eu/Welcome.html

Weitere Informationen:

Sandra Prätor
Telefon: +49 341 97-32246
E-Mail: praetor@informatik.uni-leipzig.de

Susann Huster | Universität Leipzig

Weitere Berichte zu: BIG Data Datenwirtschaft EDF Entwicklung European Innovation Optimieren Verwaltung Wirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie