Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Euro-Indische Woche

27.06.2011
Europa trifft Indien – vom 1. bis 8. Juli bei der Euro-Indischen Woche an der Uni Würzburg. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die historischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Weltregionen. Internationale Ehemalige der Universität tragen zu den Diskussionen bei.

Warum Europäer und Inder sich treffen sollten? Die Europäische Union (EU) gilt als wichtigster Handelspartner Indiens. Sie stuft den Ausbau der Beziehungen zu der aufstrebenden südasiatischen Wirtschaftsmacht als strategisch wichtig ein – und zwar über die bloße Handelspolitik hinaus.

Große Pläne hat auch Indien: Bis 2012 will das Land zum Beispiel die Ausgaben für Bildung verfünffachen und auch seine Universitäten weiter verbessern. Für die Zusammenarbeit mit europäischen Hochschulen eröffnet das neue Chancen.

Impuls für nachhaltigen Austausch setzen

Michaela Thiel, Alumni-Beauftragte der Uni Würzburg, sieht es vor diesem Hintergrund als gewinnbringend an, indische und europäische Ehemalige der Universität in Kontakt zu bringen: „Die Euro-Indische Woche soll den Impuls für einen nachhaltigen Austausch setzen.“ Für ihr Konzept hat sie auch finanzielle Unterstützung gewonnen: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das Projekt.

Inhaltlich wird die Woche vor allem die Bereiche Wirtschaft, Recht und Geschichte abdecken. Aber auch andere Themen sind vorgesehen: „Indien ist ein Patchwork aus vielen Kulturen und Religionen, und für Europa gilt das genauso“, sagt die Alumni-Beauftragte. Europäer und Inder stünden also vor ähnlichen gesellschaftlichen Herausforderungen und könnten von einem Austausch profitieren.

Feierliche Eröffnung im Audimax

Feierlich eröffnet wird die Euro-Indische Woche am Freitag, 1. Juli, um 17:30 Uhr im Audimax der Uni am Sanderring. Das Programm läuft in englischer Sprache ab: Uni-Vizepräsident Eckhard Pache stellt die internationale Alumni-Gemeinschaft an der Universität vor. Indologie-Professorin Heidrun Brückner präsentiert das Zentrum Modernes Indien der Universität, das an diesem Abend offiziell eröffnet wird.

Grußworte sprechen Universitätspräsident Alfred Forchel, Oberbürgermeister Georg Rosenthal, der indische Generalkonsul Anup K. Mudgal, Würzburgs Europa-Abgeordnete Anja Weisgerber und Professor Jürgen Lehmann, Vorsitzender des Bayerisch-Indischen Zentrums für Wirtschaft und Hochschulen (BayInd).

Abgerundet wird das Programm mit klassischem indischem Tanz und Liedern. Gäste sind willkommen, die Veranstaltung endet gegen 20 Uhr.

Facettenreiches Wochenprogramm

Unterschiedlichste Themen stehen auf dem Programm der Euro-Indischen Woche. In der Theologie etwa geht es um den Dialog der Religionen, in der Volkswirtschaft um die Auswirkungen der Finanzkrise auf Europa und Indien. Politisch-gesellschaftliche Strukturen in Indien werden ebenso thematisiert wie die historisch-kulturelle Wahrnehmung Indiens durch die Europäer.

Ein interkulturelles Training gibt es beim universitären Projekt „Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz“ (GSiK). Zwei Alumni der Universität stellen ein Hilfsprojekt für benachteiligte Schüler in Dehra Dun vor, und der Tee-Sommelier und Alumnus Frank Stößel bietet eine Veranstaltung über Tee-Tradition mit Kostproben an.

Abschluss mit Sommerfest

Auch gefeiert wird in der Euro-Indischen Woche: Beim Internationalen Abend am Mittwoch, 6. Juli, können sich Studierende ab 19 Uhr im Botanischen Garten über Auslandsaufenthalte informieren und dabei Musik und internationales Essen genießen. Zum Abschluss der Woche gibt es am Freitag, 8. Juli, bei schönem Wetter ab 18 Uhr ein Sommerfest im Innenhof der Alten Universität.

Euro-Indische Woche: Zum Programm
http://www.alumni.uni-wuerzburg.de/programme_euro_indian_week
Indien-Kontakte der Universität Würzburg
Zu indischen Partnern hat die Universität Würzburg viele Kontakte, auch dank ihres Lehrstuhls für Indologie und dessen Inhaberin Heidrun Brückner. Vier offizielle Uni-Partnerschaften bestehen: mit der Kannada-Universität Hampi, der Jawaharlal-Nehru-Universität sowie mit den Universitäten Mangalore und Hyderabad. Hinzu kommen Kontakte auf Ebene der Fakultäten und Institute.

Ein Zentrum für Indien-Studien hat die Universität im Jahr 2010 bewilligt bekommen. Zu seinem Aufbau steuert das Bundesforschungsministerium 460.000 Euro bei, denn auch die Bundesregierung will die deutsch-indischen Kontakte vertiefen. Das Würzburger Indien-Zentrum soll den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern beider Länder intensivieren.

Alumni-Arbeit schließt den Kreis

Das Indien-Zentrum und die Partnerschaften werden dafür sorgen, dass die Universität Würzburg in Zukunft noch mehr indische Alumni haben wird. „Mit der Alumni-Arbeit schließen wir hier gewissermaßen den Lebenszyklus“, so Michaela Thiel: „Wir vertiefen die Kontakte zu den Ehemaligen und stoßen dadurch wieder neue Kontakte und Kooperationen an. Das geschieht auch bei Aktionen wie der Euro-Indischen Woche.“

Kontakt

Michaela Thiel, Alumni-Beauftragte der Universität Würzburg,
T (0931) 31-83150,alumni@uni-wuerzburg.de
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität
Sanderring 2, Raum 217, 97070 Würzburg
Pressesprecher: Dr. Georg Kaiser, Tel. (0931) 31-86002
presse@zv.uni-wuerzburg.de www.presse.uni-wuerzburg.de

Robert Emmerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wuerzburg.de
http://www.alumni.uni-wuerzburg.de/programme_euro_indian_week

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 48V im Fokus!
21.05.2018 | Haus der Technik

nachricht „Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn
18.05.2018 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics