Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Euro Hybrid Materials and Structures 2014

19.06.2013
DGM veranstaltet erstmals Fachtagung zu hybriden Werkstoffen

Leistungsfähigkeit, Energieeffizienz und Rohstoffeinsparung spielen bei der Entwicklung moderner Systeme wie Fahrzeuge, Industriemaschinen oder Bauwerke eine immer größere Rolle. Die Lösung sind innovative Werkstoffentwicklungen, bei denen mehrere Materialien in einem Bauteil unlösbar kombiniert werden.

Solche so genannte Hybrid- oder Mischbauweisen sind nun Thema der neuen internationalen Fachtagung „Euro Hybrid Materials and Structures 2014“, die vom 10. bis 11. April 2014 von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) gemeinsam mit ihrem Fachausschuss „Hybride Werkstoffe und Strukturen“ veranstaltet wird. Teilnehmer und Aussteller aus der ganzen Welt kommen im STADEUM in der Hansestadt Stade zusammen und tauschen sich über die neuesten Forschungsergebnisse zu hybriden Leichtbauweisen aus.

„Hybrid- oder Mischbauweisen stellen spezielle Anforderungen etwa an die Verbindungstechnik, Konstruktionsmethoden oder Fertigung“, erklärt Dr.-Ing. Frank O.R. Fischer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGM. Die internationale Tagung „Euro Hybrid Materials and Structures 2014“ beleuchtet nun umfassend Mischbauweisen vom Werkstoff über die Auslegung und Fertigung bis zur Anwendung.“ Die neue Tagung mit ihrer begleitenden Fachausstellung soll den Austausch zwischen den verschiedenen beteiligten Fachdisziplinen aber auch zwischen Wissenschaft und Anwendern fördern. “Hochleistungsfähige Bauteile können oft nicht mehr durch die ausschließliche Verwendung eines Werkstoffs oder einer Werkstoffklasse realisiert werden.

Sollen herausragende technische und wirtschaftliche Eigenschaften erzielt werden, ist es oft erforderlich, Werkstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften zu kombinieren“, sagt Dr.-Ing. Joachim Hausmann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. und der Leiter des DGM-Fachausschusses „Hybride Werkstoffe und Strukturen“. „Aus der Verwendung unterschiedlicher Werkstoffe ergeben sich dann oft neue Anforderungen etwa an die Fügetechnik.“

Auf der „Euro Hybrid Materials and Structures 2014“ werden grundlagen- und anwendungsorientierte Beiträge gleichermaßen berücksichtigt. Vortragsanmeldungen zu hybriden Werkstoffen und Bauweisen sind herzlich willkommen und werden je nach Schwerpunkt thematisch passenden Sessions zugeteilt. Konferenzvorsitzende sind Dr.-Ing. Joachim M. Hausmann vom Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt e.V. in Köln sowie Prof. Dr.-Ing. Marc Siebert von der PFH – Private Hochschule Göttingen.

Weitere Informationen zur Tagung und begleitenden Fachausstellung finden Sie unter: http://www.dgm.de/hybrid/

Über die DGM
Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (www.dgm.de) ist die größte technisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik in Europa. Die DGM fördert mit ihren interdisziplinären Fachausschüssen, Veranstaltungs- sowie Fortbildungsreihen den Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie. Der Verein mit Sitz in Frankfurt sorgt für eine deutschlandweite und internationale Vernetzung der Experten, organisiert europaweit Tagungen und Kongresse und bezieht auch den Nachwuchs ein. Mit Exkursionen, vergünstigtem Zugang zu Fortbildungs- und Tagungsplätzen, einer Jugendvertretung („Jung-DGM“) und speziellen Nachwuchsveranstaltungen unterstützt die DGM junge Materialwissenschaftler und Werkstofftechniker. Die Fachausschüsse der DGM decken nahezu alle Materialklassen, Prozesstechniken zur Materialherstellung und -verarbeitung, Erkenntnis- und Anwendungsfelder im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ab.

Weitere Informationen
Mehr Informationen zur DGM finden Sie unter http://www.dgm.de oder können direkt bei der DGM angefordert werden.

Ansprechpartner Presse
Yvonne Burger / Miriam Leonardy
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e. V.
Tel.: 069-75306-759
presse@dgm.de

Ansprechpartner Tagung
Alexia Ploetz
INVENTUM GmbH
Tel.: 0151-21227448
hybrid@inventum.de

Miriam Leonardy | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgm.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise