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Erste internationale Fachkonferenz zur Patientenedukation bei Multipler Sklerose

21.01.2010
Erstmalig beschäftigt sich ein internationaler Fachkongress mit dem Themenkomplex Patientenedukation bei Multipler Sklerose. Am 22. und 23. Januar tagen Experten aus der ganzen Welt in Hamburg, um sich über evidenzbasierte Patienten-Information auszutauschen.

Patienten-zentrierte Medizin ist ein Qualitätskriterium für Gesundheitssysteme. Patienten als Experten ihrer Erkrankung mit einer hohen Selbst-Mangementkompetenz rücken zunehmend in den Fokus der Gestaltung der Gesundheitsversorgung. Dennoch werden Patientenwünsche zur Beteiligung an medizinischen Entscheidungen immer noch unterschätzt.

Gerade Entscheidungen zur Immuntherapie der Multiplen Sklerose sind oft sehr abhängig von den individuellen Präferenzen. Sie machen ein patientenseitiges Abwägen von Nutzen und Schaden bzw. Risiken notwendig. Insbesondere mit den neueren Substanzen mit möglicherweise tödlichen Nebenwirkungen wird eine optimale Risikokommunikation und partizipative Entscheidungsfindung zunehmend bedeutsam. Das gegenwärtige Wissen zu Autonomiepräferenzen, Risikowissen und Faktoren, die für eine gute Entscheidung bei MS wichtig sind ist gering.

Erstmalig beschäftigt sich auf Einladung des Instituts für Neuroimmunologie und Klinische MS-Forschung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in Zusammenarbeit mit einem Mailänder Institut ein internationaler Fachkongress mit diesem Themenkomplex. Am 22. und 23. Januar tagen Experten aus der ganzen Welt im UKE, um sich über evidenzbasierte Patienten-Information auszutauschen.

Für Nachfragen:
Prof. Dr. Christoph Heesen, Klinik und Poliklinik für Neurologie, Institut für Neuroimmunologie und Klinische MS-Forschung Tel.: 040 7410 54076

Kathrin Herbst | idw
Weitere Informationen:
http://www.uke.uni-hamburg.de

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