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Erdverkabelung bleibt nur Option für den Stromnetzausbau

26.10.2009
2. ETP-Konferenz „Erdverkabelung im Hoch- und Höchstspannungsnetz“
18. und 19. November 2009, Berlin
Trotz der Verabschiedung des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) im Mai 2009 hält die Debatte um die Erdverkabelung von Hoch- und Höchstspannungsleitungen weiter an. Insgesamt begrüßt die Energiewirtschaft das neue Gesetz und hofft auf kürzere Genehmigungsverfahren.

Da 85 Prozent der Erneuerbaren-Energien-Anlagen aber unterhalb der Höchst- und auch Hochspannungsstufen angeschlossen werden, geht vielen das neue Gesetz nicht weit genug. Mit dem Ziel die Anbindung der geplanten Offshore-Windparks an das vorhandene Stromnetz zu ermöglichen, soll das neue Gesetz 24 Bauvorhaben im Höchstspannungs-Netz beschleunigen und sieht vier Pilotprojekte für die Erdverkabelung von 380-kv-Leitungen vor. Fraglich bleibt, ob die Bundesnetzagentur die Mehrkosten im Rahmen der Netzentgeltkalkulation anerkennen wird.

Die 2. ETP-Konferenz „Erdverkabelung im Hoch- und Höchstspannungsnetz“ (18. und 19. November 2009, Berlin) greift die neuen Rahmenbedingung für den Stromnetzausbau durch das EnLAG auf. Netz- und Kabelanlagenexperten stellen ihre Strategien für den Netzausbau unter den neuen Bedingungen vor und diskutieren über technische, wirtschaftliche und genehmigungsrechtliche Herausforderungen.

Dr. Michael Fraas (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) gibt einen Überblick über die Möglichkeiten des EnLAG und erklärt, warum der Gesetzgeber „nur“ die Möglichkeit zur Verkabelung eröffnet hat und keine Verpflichtung. Die Perspektiven für das Übertragungsnetz durch den neuen rechtlichen Rahmen stellt Dr. Christian Schneller (transpower stromübertragungs gmbh) für das E.ON-Netz vor. Er geht dabei auf die Optionen für die Netzoptimierung und -verstärkung durch die nun mögliche Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung ebenso ein wie auf Planungszeiten und die Erdkabel-Debatte. Das Spannungsfeld im Planfeststellungsverfahren zwischen EnLAG und dem Landesrecht sowie die Herausforderungen für die weitere Genehmigungspraxis erläutert Christian Schwarzenholz (Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz). Über die Erfahrungen, die in Berlin mit der Verlegung von Hoch- und Höchstspannungskabeln gemacht wurden, berichtet Claus-Georg Henningsen. Darüber hinaus werden die Neuerungen in der Kabeltechnik sowie die Unterschiede in den Kabel-Qualitäten vorgestellt.

Das Programm ist im Internet abrufbar unter:
www.iir.de/pr-erdverkabelung09

Kontakt

Dr. Nadja Thomas
Senior- Pressereferentin
ETP – ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel: +49 211 9686 3387
Fax: +49 211 9686 4387
E-Mail: nadja.thomas@informa.com

Dr. phil. Nadja Thomas | ETP
Weitere Informationen:
http://www.informa.com

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