Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erasmus-Regionalkonferenz 2012

14.06.2012
Ein Stück von der weiten Welt erleben: Seit 25 Jahren unterstützt das EU-Programm ERASMUS junge Menschen bei ihrem Studienaufenthalt oder Praktikum im europäischen Ausland.
Zum Jubiläum veranstaltet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Freitag, 22. Juni, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und mit Unterstützung durch andere Karlsruher Hochschulen die ERASMUS-Regionalkonferenz „Europa bewegt sich“ mit Festakt, Podiumsdiskussion und Informationsangeboten. Studierende, andere Interessierte und Medienvertreter sind herzlich zu der öffentlichen Veranstaltung eingeladen.

Auslandsaufenthalte sind beliebt – laut einer Studie der Europäischen Kommission haben in den letzten 25 Jahren knapp drei Millionen Studierende das Programm für einen Studien- oder Arbeitsaufenthalt im europäischen Ausland genutzt. Im Studienjahr 2010/11 reisten mehr als 230.000 Studierende mit der ERASMUS-Förderung ins Ausland, das entspricht einem Zuwachs von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch am KIT nutzen rund 300 Studierende jährlich das Programm, um an einer der fast 200 europäischen Partnerhochschulen Auslandserfahrungen zu sammeln – am beliebtesten sind Schweden, Spanien und Frankreich.

Die Dienstleistungseinheit Internationales (INTL) des KIT organisiert die Jubiläumsveranstaltung „Europa bewegt sich“, die aus Mitteln der Europäischen Kommission und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird. „Mit dem Festakt möchten wir verschiedenen Akteuren die Möglichkeit bieten, die Facetten des Programms darzustellen – ERASMUS soll damit in seiner ganzen Vielseitigkeit gewürdigt werden“, sagt Dr. Irene Huber vom INTL. Inwiefern Auslandsaufenthalte die berufliche Karriere fördern und wie sich das ERASMUS-Programm im neuen Bildungsrahmenprogramm weiterentwickeln kann, erörtern Vertreter aus Hochschule, Politik und Wirtschaft gemeinsam mit Erasmus-Alumni und Studierenden bei zwei Podiumsdiskussionen. Studierende können sich zudem beim International Students‘ Day über ein Studium oder ein Praktikum im europäischen Ausland sowie über aktuelle Austauschmöglichkeiten informieren.

Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zu der Veranstaltung eingeladen am KIT-Campus Süd, Audimax, Gebäude 30.95, Straße am Forum 1.

Das komplette Programm sowie Anmeldemöglichkeiten gibt es unter: http://www.intl.kit.edu/ostudent/erasmuskonf.php.

Das Programm:

9:00 Uhr
– 16:00 Uhr: International Students Day
Informationsmesse zu Auslandsaufenthalten für Studierende des KIT

14:00 Uhr: Eröffnung der Regionalkonferenz

14:15 Uhr: Podiumsdiskussionen
1. ERASMUS im Spannungsfeld von Quantität und Qualität
Prof. Dr. Andreas P. Müller, Dekan der Fakultät Business Administration und Management, Karlshochschule Karlsruhe
Prof. Dr. Ute Werner, ERASMUS-Koordinatorin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, KIT
Renate Krüßmann, ERASMUS-Hochschulkoordinatorin, Universität Konstanz
Katja Krohn, Vizepräsidentin ESN, Brüssel

Moderation: Andrea Morlock-Scherm, ERASMUS- Hochschulkoordinatorin, KIT

2. ERASMUS als Karrierefaktor
Rüdiger Bechstein, Personalleiter, Alfred-Kärcher-VertriebsGmbH
Edmund Zirra, Leiter der KOOR-Best, Hochschule für Technik, Karlsruhe
Anestis Parcharidis, Karriereberater, Career-Service, Aristoteles Universität,Thessaloniki
Theresia Röther, ERASMUS-Praktikantin, Mercedes Benz, Paris

Moderation: Prof. Dr. Caroline Y. Robertson von Trotha, Leiterin des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaften, KIT

15:30 Uhr: Kaffeepause

16:00 Uhr: Festveranstaltung
Grußworte
Dr. Elke-Luise Barnstedt, Vizepräsidentin KIT
Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamtes
Dr. Markus Symmank, Leiter des Referates ERASMUS Mobilität

ERASMUS-Kurzfilm: „1 Jahr im Ausland“
Erfahrungen und Eindrücke mit ERASMUS aus Sicht von Professoren und Studenten

Prof. Dr.-Ing. Franz Quint, Fakultät für Elektro- und Informationstechnik, Hochschule für Technik, Karlsruhe
Philipp Schäfer, ERASMUS-Alumnus, Student am KIT
Dr. Katarzyna Schubert-Panecka, ERASMUS-Alumna, Projektleiterin für Inter- und transkulturelle Studien am ZAK, KIT

Festvortrag
Klaus von Trotha, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden Württemberg a.D.

ab 18:00 Uhr: Kleiner Empfang und Ausklang

Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltet die Big Band des Helmholtz-Gymnasiums Karlsruhe.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu

Weiterer Kontakt:

Saskia Kutscheidt
Presse, Kommunikation und
Marketing
Tel.: +49 721 608 - 48120
Fax: +49 721 608 - 43658
E-Mail: Saskia.Kutscheidt@kit.edu

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden «Krebssignatur» in Proteinen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wichtiger Prozess für Wolkenbildung aus Gasen entschlüsselt

05.12.2016 | Geowissenschaften

Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen

05.12.2016 | Ökologie Umwelt- Naturschutz