Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energietechnologien schneller in den Markt bringen

27.11.2012
Die Wissensgemeinschaft KIC InnoEnergy lädt am 10. und 11. Dezember 2012 zur Industriekonferenz nach Stuttgart ein, um innovative Wege in Europas nachhaltige Energiezukunft aufzuzeigen.

Oberstes Ziel: Ideen sollen schneller zu marktfähigen Produkten werden. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spielen dabei eine Schlüsselrolle und sind eingeladen, sich an Projekten von KIC InnoEnergy zu beteiligen.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum unterstützt insbesondere KMU und sorgt als Partner in KIC InnoEnergy dafür, dass diese an den Technologietransfermaßnahmen teilnehmen.

Europas Energiesystem der Zukunft und die daraus resultierenden Chancen für die baden-württembergische Wirtschaft stehen im Mittelpunkt einer hochrangig besetzten Informationsveranstaltung in Stuttgart. Am 10. und 11. Dezember trifft sich dort die Energiewirtschaft mit Spitzenforschern und Hochschullehrern zur KIC InnoEnergy Industrie-Konferenz, um innovative Wege in Europas nachhaltige Energiezukunft aufzuzeigen. Oberstes Ziel: Ideen sollen schneller zu marktfähigen Produkten werden. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine Schlüsselrolle und sind eingeladen, sich an Projekten der Wissensgemeinschaft KIC InnoEnergy zu beteiligen.

An sechs europäischen Standorten setzt sich KIC InnoEnergy für die Ausbildung hochqualifizierter Mitarbeiter ein, fördert den Unternehmergeist und die Entwicklung marktnaher innovativer Produkte und Dienstleistungen. Ziel der Initiative ist es, einerseits das Hochschulstudium im Energiebereich zukunftsträchtig weiterzuentwickeln und andererseits, die Umsetzung von Forschungsergebnissen in erfolgreiche neue Geschäftsfelder zu beschleunigen und somit die Innovationslücken Europas im Bereich der nachhaltigen Energien zu schließen.
Vor dem Hintergrund der Energiewende in Deutschland ist dies von großer Bedeutung, da sich daraus besondere Marktchancen für deutsche und vor allem auch baden-württembergische Unternehmen ergeben. Die gesamte Wertschöpfungskette von der Primärenergieerfassung über Energieumwandlung, -speicherung, -verteilung und effiziente Energienutzung bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte insbesondere auch für kleine und mittelständische Unternehmen.

Die Konferenz wird von der KIC InnoEnergy Germany GmbH, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Steinbeis-Europa-Zentrum, der Universität Stuttgart, EnBW, LBBW sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg veranstaltet. Sie bietet die Möglichkeit, sich über europäische Marktperspektiven auszutauschen und sich über Fördermöglichkeiten, Unternehmensgründung und Projektkooperationen zu informieren. KIC InnoEnergy Partner aus sechs Ländern präsentieren ihre Highlights zu den Energiethemen der Zukunft. Erneuerbare Energien, intelligente Energienetze und -speichersysteme, energieeffiziente Gebäude und Städte, sowie Energie aus chemischen Energieträgern stehen auf dem Programm. Vor dem Hintergrund der Energiewende ergeben sich hier hervorragende Potenziale für innovative Unternehmen, sowohl im engen Zusammenwirken mit den Partnern entlang der Wertschöpfungskette, als auch in Kooperation mit wichtigen europäischen Forschungseinrichtungen.

KIC InnoEnergy wird als Wissens- und Innovationsgemeinschaft (Knowledge and Innovation Community, KIC) von der Europäischen Union über das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) gefördert. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt die Initiative ebenfalls finanziell. Im Fokus steht das Wissensdreieck Forschung, Bildung und Innovation. Mit der europäischen KIC InnoEnergy SE fördert das EIT die Zusammenarbeit von Unternehmern und exzellenten Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Energietechnologien, um Forschungsergebnisse möglichst schnell zum Markterfolg zu bringen und den akademischen Nachwuchs praxisnah an unternehmerisches Denken heranzuführen. Partner im Konsortium sind neben dem KIT und der Universität Stuttgart unter anderen das Mineralölunternehmen Total, die ABB (Energie- und Automationstechnik), EDF (Électricité de France SA), KTH (Royal Institute of Technology, Stockholm), CEA (Commissariat à l'énergie atomique, Frankreich) sowie ESADE in Barcelona, eine der führenden Business Schools Europas.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum unterstützt insbesondere KMU
Das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) sorgt als Partner in KIC InnoEnergy dafür, dass die Technologietransfermaßnahmen insbesondere KMU erreichen. Auf diese Weise soll der Anwendermarkt im Energiebereich brandneue Technologien schnell und wertschöpfend anwenden. Zudem engagiert sich das SEZ dafür, dass Frauen aus Wissenschaft, Bildung und Unternehmen dafür gewonnen werden, sich mit dem Thema Energie auseinanderzusetzen und mit ihren Fähigkeiten zu mehr Innovationen beitragen. Ebenso unterstützt das SEZ strategisch die Gründung von Start-ups.

Kontakt am SEZ:

Dr. Annette C. Hurst, Tel. 0721 93519 26
Email: hurst@steinbeis-europa.de

Claire Grüner, Tel. 0721 935 1927
Email: gruener@steinbeis-europa.de

Anette Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.steinbeis-europa.de
http://www.kic-innoenergy.com/
http://www.steinbeis-europa.de/index.php5?file=253&dev_id=1271&view=anmeldung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"
20.11.2017 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

nachricht Technologievorsprung durch Textiltechnik
17.11.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fall aus dem Datenrettungslabor – USB Sticks mit fehlerhaften Angaben

20.11.2017 | Unternehmensmeldung

Anwender-Workshops „Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen“

20.11.2017 | Seminare Workshops

Hand aufs Herz - was wissen wir über herzgesunde Lebensmittel?

20.11.2017 | Unternehmensmeldung