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Energieforum 2015: Was können Wasserstofftechnologien leisten?

08.10.2015

Wasserstoff gilt in der Diskussion um erneuerbarer Energien als eine Substanz, die mit vielen Hoffnungen verbunden ist. Er eignet sich gleichermaßen als Treibstoff und als Speichermedium. Wie weit die „Wasserstofftechnologien“ gediehen sind, damit befasst sich das Energieforum 2015 an der Fachhochschule Brandenburg.

Zu der Veranstaltung


Was können Wasserstofftechnoligien leisten? Das Thema auf demEnergieforum 2015 an der Fachhochschule Brandenburg

Foto: Fachhochschule Brandenburg

am Mittwoch, 14. Oktober 2015,
von 14.00 bis 18.30 Uhr
im Audimax der Fachhochschule Brandenburg

sind alle Interessierten eingeladen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Unterstützt wird das Energieforum wie jedes Jahr von der PCK Raffinerie Schwedt GmbH. Die Moderation übernimmt wieder Prof. Dr. Reiner Malessa.

In seinem Grußwort zur Veranstaltung schreibt Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier: „Wir wollen eine der umweltschonendsten und energiesparsamsten Volkswirtschaften werden – bei wettbewerbsfähigen Energiepreisen. (…) Deutschland setzt zu diesem Zweck nicht allein darauf, die Energieeffizienz zu erhöhen und das Netz weiter auszubauen, sondern vor allem auf innovative, intelligente Systeme und neue Techniken.

Anstelle von kohlenstoffbasierten wollen wir klimaneutrale Energietechnologien einsetzen. Gerade für die Mobilität wird Wasserstofftechnologie in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten können. Daneben benötigen wir innovative Speicherkapazitäten für erneuerbare Energien. Wie Wasserstofftechnologie zur Speicherung der unbeständigen Energieerzeugung durch Sonne und Wind eingesetzt werden kann, wird bereits seit Jahren erfolgreich in Deutschland erforscht.“

Das Programm beginnt mit einem Vortrag über konventionelle Verfahren zur Wasserstoffherstellung und deren technische Bedeutung von Verena Leschke (PCK Raffinerie Schwedt). Dem Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff im Verkehr und in weiteren Wirtschaftsbereichen spürt Dr. Oliver Ehret von der NOW GmbH in Berlin in seinem Beitrag nach. Neue Werkstofftechnologien für die Herstellung und Speicherung von Wasserstoff stellt Dr. Klaus Taube vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht vor.

Ein konkretes Projekt erörtert Thomas Götze von der EWE AG Oldenburg: „Power to gas – Das AUDI-e-gas-Projekt am Standort der EWE-Biogasanlage in Werlte“.

Zum Abschluss können die Teilnehmer die Themen bei einem Imbiss und Getränken in persönlichen Gesprächen vertiefen und Kontakte knüpfen.

Fachhochschule Brandenburg
Die 1992 gegründete Fachhochschule Brandenburg (FHB) ist eine moderne Campushochschule mit Sitz in Brandenburg an der Havel. Das Lehrangebot der Hochschule erstreckt sich über die Fachbereiche Informatik und Medien, Technik sowie Wirtschaft – zunehmend auch im berufsbegleitenden Format. Die FHB fördert besonders die Möglichkeit eines Studiums ohne Abitur. Die rund 2.700 Studierenden werden derzeit von 66 Professorinnen und Professoren betreut. Alle Studiengänge werden mit den internationalen Abschlüssen Bachelor oder Master angeboten.

Weitere Informationen:

http://www.fh-brandenburg.de

Heide Traemann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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