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ELBE Saat: Die umweltfreundliche Behandlung von Saatgut in der Praxis erleben

17.01.2013
Bei der Veranstaltung ELBE Saat am 30./31. Januar 2013 in Dresden stellen Nordkorn Saaten GmbH, BayWa AG und Fraunhofer FEP eine umweltfreundliche Technologie zur Behandlung von Saatgut mit Elektronen vor. Neben Vorträgen zu Technologie, Anwendungen und Erfahrungen aus der Landwirtschaft, steht vor allem die Vorführung der mobilen Saatgut-Behandlungsanlage »E-PURA« im Vordergrund.
Das Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP in Dresden verfügt seit einigen Jahren über eine ausgereifte physikalische Methode, um Saatgut von Krankheitserregern, wie Bakterien oder Pilzen, zuverlässig zu befreien. Das Verfahren nutzt niederenergetische Elektronen, um Keime dauerhaft zu inaktivieren.

Für die Anwendung steht bereits die mobile Saatgut-Behandlungsanlage »E-PURA« mit einer Stundenleistung von bis zu 30 Tonnen Saatgut zur Verfügung. In den letzten Jahren wurden in Deutschland bereits über 300.000 Hektar mit elektronenbehandeltem Getreide-Saatgut bestellt.

Auf der Veranstaltung ELBE Saat vom 30.–31. Januar 2013 am Fraunhofer FEP in Dresden stellen verschiedene Anwender und Entwickler der Technologie ihre Erfahrungen vor. Zudem bietet die Veranstaltung die einmalige Möglichkeit, die mobile Behandlungsanlage zu besichtigen.
Interessiertes Fachpublikum kann sich noch bis zum 22. Januar 2013 beim Fraunhofer FEP anmelden.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter:

http://www.fep.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/elbe-saat.html

Zum Verfahren:

Die Saatgutbehandlung mit Elektronen ist eine effektive und zuverlässige Methode, um Saatgut von samenbürtigen Krankheitserregern (Pilze, Bakterien, Viren) zu befreien. Durch einen speziellen apparativen Aufbau wirken die Elektronen dabei nur auf der Oberfläche und innerhalb der Samenschale. Die Keimfähigkeit des Saatgutes wird somit nicht beeinträchtigt und ist mindestens gleichwertig mit der des chemisch gebeizten Saatgutes.
Das physikalische Verfahren, welches mehrfach für die ökologische Landwirtschaft empfohlen wurde, liefert eine Vielzahl von Vorteilen für Umwelt und Anwender: Saatgutüberschuss kann problemlos verfüttert werden, Schädlinge können keine Resistenzen gegen dieses Verfahren ausbilden und es werden keine chemischen Wirkstoffe eingesetzt. Darüber hinaus werden von den Anwendern besonders die Vermeidung von Beizstaub, die bessere Fließfähigkeit des Saatguts und der schnellere Feldaufgang positiv bewertet.

Informationen zur E-PURA Technologie finden Sie unter:
http://www.e-pura.de

Wissenschaftlicher Kontakt:

Frank-Holm Rögner
Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP
Telefon +49 351 2586-242
frank-holm.roegner@fep.fraunhofer.de

Pressekontakt:

Annett Arnold, M.Sc.
Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP
Telefon +49 351 2586-452
annett.arnold@fep.fraunhofer.de

Annett Arnold | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.fep.fraunhofer.de
http://www.e-pura.de
http://www.fep.fraunhofer.de/de/veranstaltungen/elbe-saat.html

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