Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einzug von Industrie 4.0 und Digitalisierung im Südwesten - Innovationstag der SmartFactoryKL

30.09.2016

- 8. Innovationstag der SmartFactoryKL beleuchtet die Industrie 4.0-RegionKL
- Wirtschaftsminister Wissing ermutigt Mittelstand zu digitaler Transformation

Die digitale Transformation ist für die Zukunft des Standortes Deutschland essentiell, nicht nur aus Sicht der Produktion. Auch Geschäftsmodelle und Arbeitsorganisation werden sich wandeln. Hierin liegt eine große Chance für die Unternehmen der Region.


Einblick in die Industrie4.0-Anlage der SmartFactoryKL: Prof. Zühlke (l.) und Volker Wissing (r.)

SmartFactoryKL/M. Schäfer


Industrie 4.0 und Digitalisierung erhalten Einzug im Südwesten

SmartFactoryKL/A. Schell

Deshalb widmete die Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V. ihren 8. Innovationstag dem Thema „Industrie 4.0-RegionKL – Kompetenz im Südwesten.“ Mehr als 70 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verbänden trafen sich am 28. September 2016 im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern, um über den Stand der Digitalisierung im Südwesten und daraus erwachsende Chancen zu diskutieren.

In seinem Grußwort unterstrich der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing die Bedeutung der Digitalisierung für die Zukunft des Südwestens. „Es ist nicht nur ein Thema für uns als Landesregierung, die Digitalisierung in unserem Bundesland voranzubringen. Gleichzeitig ist die digitale Transformation in unseren Unternehmen ein zentraler Faktor für ein prosperierendes Land. Dies betrifft nicht nur die Produktion – auch neue Arbeits- und Geschäftsmodelle spielen eine zentrale Rolle“, so der Minister.

„Es ist uns immer daran gelegen, dass unsere überwiegend mittelständischen Unternehmen im Land zum frühestmöglichen Zeitpunkt von den Chancen und Wettbewerbsvorteilen der Industrie 4.0 profitieren. Deshalb haben wir die SmartFactoryKL seit ihrer Entstehung aktiv unterstützt“, sagte Wissing.

Wie sich die Pepperl+Fuchs GmbH aus Mannheim, Hersteller von Sensoren und Komponenten für den Automatisierungsmarkt, mit Veränderungen durch Industrie 4.0 beschäftigt, hat Dr. Gunther Kegel, Vorsitzender der Geschäftsführung, in seinem Keynote-Vortrag „Digitale Transformation in großen Mittelstandsunternehmen“ erläutert.

„Wir gehen den Weg auf zwei Ebenen. Mit unseren Produkten und Lösungen unterstützen wir Unternehmen in ihrer Fabrik- und Prozessautomatisierung. Gleichzeitig setzen wir in unserer eigenen Firma zunehmend auf digitale Prozesse und Internet-Technologien, so zum Beispiel in den Bereichen Produktion, Logistik und Verkauf“, führte Kegel aus.

Netzwerk und Zusammenarbeit als wichtiger Erfolgsfaktor

In Tandemvorträgen wurde über Veränderungen in den Bereichen Arbeit und Produktentwicklung im Zuge von Industrie 4.0 diskutiert. „Industrie 4.0 ist ein umfassendes Thema, das für alle Unternehmensbereiche relevant ist. Nur wenn wir ein Lösungsnetzwerk aufbauen, miteinander lernen und unsere Projekte gemeinsam realisieren, werden wir erfolgreich sein. Der gegenseitige Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, so Prof. Dr. Detlef Zühlke, Vorstandsvorsitzender der Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V. und Forschungsbereichsleiter für Innovative Fabriksysteme am DFKI. DFKI und SmartFactoryKL gelten als Pioniere von Industrie 4.0 und trugen diese Idee aus dem Südwesten in die Welt.

Um den Transfer von der Wissenschaft speziell in den Mittelstand zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zuletzt mehrere regionale Kompetenzzentren ins Leben gerufen. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern, ein Zusammenschluss mehrerer Partner mit breitem Leistungsportfolio unter der Leitung der Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V., steht speziell für Unternehmen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland als Ansprechpartner bei der Erarbeitung und Umsetzung von Industrie 4.0-Ideen zur Verfügung.

Über die Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V.

Die Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V. wurde 2005 als gemeinnütziger Verein gegründet, um ein Netzwerk von Akteuren aus Industrie und Forschung zu etablieren und darin gemeinschaftliche Projekte durchzuführen. Getragen wird die Initiative durch die aktive Beteiligung ihrer Partner und durch die finanziellen Beiträge von Förderern. Die im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern beheimatete SmartFactoryKL ist eine weltweit einzigartige herstellerunabhängige Demonstrations- und Forschungsplattform, in der innovative Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Einsatz in einer realitätsnahen industriellen Produktionsumgebung getestet und weiterentwickelt werden. Die intensive Kooperation von SmartFactoryKL mit dem DFKI garantiert den Anschluss an die deutsche IT-Spitzenforschung.


Presse-Kontakt:

Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V.
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Haike Frank
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631/20575-3406
E-Mail: frank@smartfactory.de

DFKI Kaiserslautern
Leitung Unternehmenskommunikation
Christian Heyer
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631/20575-1710
E-Mail: christian.heyer@dfki.de

Weitere Informationen:

http://www.smartfactory-kl.de SmartFactoryKL
http://www.dfki.de Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
http://www.komz-kl.de Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Christian Heyer | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte
23.11.2017 | Universität Witten/Herdecke

nachricht IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen
22.11.2017 | Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kinderanästhesie aktuell: Symposium für Ärzte und Pflegekräfte

23.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Seminar „Leichtbau im Automobil- und Maschinenbau“ im Haus der Technik Berlin am 16. - 17. Januar 2018

23.11.2017 | Seminare Workshops

Biohausbau-Unternehmen Baufritz erhält von „ Capital“ die Auszeichnung „Beste Ausbilder Deutschlands“

23.11.2017 | Unternehmensmeldung