Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einweihung des Supercomputers CURIE

07.11.2012
Gemeinsam mit Catherine Rivière (CEO von GENCI – französische Einrichtung für Hochleistungsrechnen), Philippe Vannier (CEO der Informatikfirma Bull) und Bernard Bigot, Vorsitzender der CEA (Behörde für Atomenergie und alternative Energien) startete Genevieve Fioraso, Ministerin für Hochschulen und Forschung, am 12. Juli 2012 den Supercomputer CURIE.

CURIE wurde im TGCC (Großrechenzentrum) der CEA in Bruyères-le-Chatel (Essonne) installiert. Die Teams von AREVA, Astrium, EDF, INERIS (französisches Institut für Umweltschutz und Umweltgefahren in der Industrie), Safran und der CEA verfügen somit über Rechenressourcen auf höchstem Niveau, die für die Durchführung künftiger Projekte erforderlich sind: Untersuchungen zum Kraftwerks-Betrieb, die Gestaltung und Sicherheit von Kernreaktoren, die Analyse von Umweltrisiken, die Untersuchung von Proteinen und die Genom-Entschlüsselung, die Klimaentwicklung sowie die Suche nach neuen Materialien.

Da für diese Bereiche die numerische Simulation ein unverzichtbares Instrument ist, wird CURIE eine große Bereicherung sein, um die aktuellen Herausforderungen auf den verschiedenen Gebieten der Klimatologie, der Lebenswissenschaften und der Astrophysik zu erfüllen.

Der neue Supercomputer, der mit den neuesten Intel Xeon ® E5-2680 “Sandy Bridge” Prozessoren ausgestattet wurde, wurde von der französischen Firma BULL zur Verfügung gestellt. Er besteht aus mehr als 92.000 Computer-Einheiten und erreicht eine Leistung von 2 Petaflops (≙ 2 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde). Er gehört somit zu den fünf schnellsten Rechnern der Welt. Der Computer hat eine spezifische ausgewogene Architektur und wurde entwickelt, um hohe Rechenleistungen und hohe Kapazitäten der Datenverarbeitung zu kombinieren.

Mit dem Supercomputer CURIE erfüllt Frankreich seine von ihm im Rahmen von PRACE (Partnership for Advanced Computing in Europe) übernommene Verpflichtung, die französischen und europäischen Forscher mit einem außergewöhnlichen Instrument auszustatten. Frankreich gehört zu den Gründungsmitgliedern von PRACE. Die Steuerung des Projekts lag in den Händen der im Jahre 2007 zur Durchführung der französischen Strategie in Sachen Intensivrechnen gegründeten Gesellschaft GENCI.

Quellen:

-Pressemitteilungen der CEA – 12.07.2012 – http://www.cea.fr/le_cea/actualites/inauguration_du_supercalculateur_
curie-85101

http://www.cea.fr/le_cea/actualites/le_ccrt_augmente_sa_puissance_de_
calcul_pour_sou-81360


Redakteur: Charles Collet, charles.collet@diplomatie.gouv.fr –
http://www.science-allemagne.fr

Charles Collet | Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

nachricht Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe
23.02.2017 | Technische Hochschule Deggendorf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Sechs Bundesländer erproben Online-Schultests der Uni Jena

24.02.2017 | Bildung Wissenschaft

Stachellose Bienen lassen Nester von Soldatinnen verteidigen

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie