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Bestimmte genetische Variationen, die das System des Botenstoffs Serotonin im menschlichen Gehirn regulieren, stellen Risikofaktoren dar, die die Entstehung von affektiven Störungen wie etwa Depressionen erhöhen können.
Dies belegen aktuelle Ergebnisse eines Forschungsprojektes an der Professur für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie der TU Dresden.
Besonders bemerkenswert ist aber der Befund, dass einige dieser genetischen Variationen offenbar auch positive Wirkungen entfalten können, indem sie andererseits mit besseren Gedächtnisleistungen oder mit solchen intellektuellen Fähigkeiten assoziiert sind, die bei komplexen Denkanforderungen eine bedeutende Rolle spielen.
Die neuen Befunde werden nun auf einer internationalen Fachtagung mit dem Titel Dresden Spring School 2010 - From vulnerability to resilience: Molecular genetic perspectives, die vom 17. bis 20. März 2010 in Dresden stattfindet, diskutiert.
Insbesondere wird die Tagung Nachwuchswissenschaftlern aus Deutschland und anderen europäischen Ländern die Möglichkeit bieten, sich mit international renommierten Experten über das Zusammenspiel von molekulargenetischen und umweltbezogenen Einflussgrößen auf die Entwicklung psychischer Störungen wie etwa Depression oder dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom auszutauschen. Ferner werden aktuelle forschungsmethodische Fragen, so etwa neue Entwicklungen der Genanalytik oder Einsatzmöglichkeiten bildgebender Verfahren wie der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) erörtert.
Die Konferenz wird von der Professur Differentielle und Persönlichkeitspsychologie der TU Dresden ausgerichtet und von der Volkswagenstiftung gefördert.
Informationen für Journalisten:
Prof. Dr. Alexander Strobel, Tel. 0351 463-37000
E-Mail: alex.strobel@psychologie.tu-dresden.de
Birgit Berg | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.tu-dresden.de
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„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
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Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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Energieversorger vor dem Umbruch
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Stem-cell-growing surface enables bone repair
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Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
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