Anzeige
Und auch in der Realität sind die Geräte aus vielen Laboren nicht mehr wegzudenken. Sie gehören zu den wichtigsten Werkzeugen der modernen Analytik. Weil sie im Prinzip die Struktur und die Eigenschaften jedes beliebigen Moleküls analysieren können, werden sie auf vielfältige Weise eingesetzt: In Physik und Chemie, in den Geo- und Lebenswissenschaften, in der Umweltanalytik oder der Qualitätskontrolle.
Aktuelle Trends und Fortschritte auf dem Gebiet der Massenspektrometrie werden vom 27. Februar bis zum 02. März in Dortmund diskutiert: Dort trifft sich die Deutsche Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) zu ihrer 44. Jahrestagung. Erwartet werden etwa 450 Teilnehmer aus dem In- und Ausland. Zu den Schwerpunktthemen der Tagung zählen unter anderem Dopinganalytik, (Umwelt-)Toxikologie, Hochdurchsatz-Datenanalyse und die so genannten „Omics“-Technologien Proteomics, Metabolomics sowie Lipidomics.
Die Tagung wird abgerundet durch einen Gastvortrag des Dortmunder Physikers Prof. Metin Tolan zum Thema „Geschüttelt, nicht gerührt – James Bond im Visier der Physik“ am Dienstag. Anschließend treffen sich die Teilnehmer zum „Conference Dinner“ im Signal-Iduna-Park, zu dem auch eine Führung durch das Stadion gehört.
Die DGMS-Jahrestagung wird jedes Jahr in einer anderen deutschen Stadt ausgerichtet. In diesem Jahr haben das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) in Dortmund sowie das Medizinische Proteom-Center (MPC) in Bochum die Organisation übernommen; Veranstaltungsort ist die Technische Universität Dortmund.
„Massenspektrometrie ist eine etablierte Methode, die sich in den vergangenen Jahren an enorm gestiegene Anforderungen anpassen musste“, sagt Albert Sickmann, der am ISAS den Forschungsbereich Bioanalytik leitet und bereits seit vielen Jahren mit Massenspektrometern arbeitet. So werden Massenspektrometer in den so genannten „Omics“ (z.B. Proteomics) für Hochdurchsatz-Analysen genutzt. Diese Art der Forschung wurde erst durch die massiven Fortschritte auf dem Gebiet der IT möglich. Auch in anderen Bereichen der Analytik – etwa der Umwelt- sowie der Dopinganalytik – müssen Massenspektrometer mit der Entwicklung Schritt halten: Für immer neue synthetische Substanzen benötigt man immer neue Methoden oder Methoden-Kombinationen.
„Der Trend geht heute hin zu immer sensitiveren Geräten, mit denen man auch seltene Verbindungen aufspüren kann“, so Prof. Sickmann. „Für umfassende Systemanalysen – etwa von Zellen oder Zellverbänden – werden massenspektrometrische Methoden eigentlich jetzt erst so richtig interessant.“
Verantwortlich für den Text: Tinka Wolf, Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V.
Kontakt:
Tinka Wolf
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0231 1392 234
Mail: presse@isas.de
Tinka Wolf | Quelle: ISAS e.V.
Weitere Informationen: www.isas.de
Weitere Berichte zu: Analytik > Analytische Chemie > DGMS-Jahrestagung > Dopinganalytik > Hochleistungsrechner > ISAS > Leibniz-Institut > Massenspektrometer > Massenspektrometrie > Physik > Proteomics
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Universität Vechta
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | HSBA Hamburg School of Business Administration
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten