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Was ist der Doktortitel noch wert?

11.04.2012
Podiumsdiskussion an der Leibniz Universität über die Bedeutung der Promotion für Wissenschaft und Karriere

Deutschland ist führend bei der Vergabe von Doktortiteln: rund 25.000 sind es pro Jahr. Führt dies zu einer Inflation der Doktorarbeit? Oder spiegelt sich darin vielmehr die Leistungsfähigkeit der Universitäten wider?

Die Graduiertenakademie der Leibniz Universität lädt zum vierten Graduiertengespräch am 17. April 2012 um 18 Uhr, das sich der Frage „Was ist der Doktortitel noch wert?“ widmet. Vier Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren über die Qualität der Promotion und die Rolle des Doktortitels für die Karriere innerhalb und außerhalb der Universität. Es diskutieren

• Marita Blumenberg, Leiterin PersonalServiceCenter, Volkswagen AG Marke Nutzfahrzeuge
• Stefan Jungeblodt, Leiter Hochschulreferat 21, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
• Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer, Fakultät für Maschinenbau, Leibniz Universität Hannover

• Dr. Thorsten Wilhelmy, Referat Tertiäre Bildung, Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates

Die Veranstaltung richtet sich an Promovierende, Hochschullehrerinnen und –lehrer und alle anderen Interessierten.

Die Plagiatsfälle der vergangenen Wochen und Monate haben die Promotion in Verruf gebracht. Zu Unrecht, wie Prof. Klaus Hulek, Vizepräsident der Leibniz Universität und selbst vielfacher Doktorvater, meint. „Die allermeisten Doktoranden leisten hervorragende Arbeit zum Nutzen der Wissenschaft. Die wenigen schwarzen Schafe sind die Ausnahme, nicht die Regel.“ Dennoch ist auch Hulek der Auffassung, dass Promovierende intensiver betreut werden müssen. Dass manche Doktorandinnen und Doktoranden ihren Betreuer nur einmal im Jahr sehen, hält der Mathematik-Professor für „vollkommen inakzeptabel“.

Nicht nur für Wissenschaft und Forschung sind Doktorandinnen und Doktoranden unverzichtbar. Auch in der Wirtschaft sieht man Jungakademikerinnen und –akademiker mit Doktortitel gern, haben sie doch mit der Promotion Leistungsbereitschaft und ergebnisorientiertes Arbeiten unter Beweis gestellt. Zudem gibt es innerhalb der Graduiertenakademie das Projekt Promotion plus+, das die Promovierenden mit der regionalen Wirtschaft vernetzt und dazu beiträgt, einen frühzeitigen Kontakt zwischen Doktoranden und möglichen künftigen Arbeitgebern herzustellen.

Wann? Dienstag, 17. April 2012, 18 bis 20 Uhr

Wo? Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, Raum A 320, Welfengarten 1, 30167 Hannover

Web? http://www.graduiertenakademie.uni-hannover.de

Die Graduiertenakademie ist eine Zentrale Einrichtung der Leibniz Universität zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Neben finanzieller Unterstützung und einem umfangreichen Qualifizierungsangebot für Doktorandinnen und Doktoranden richtet die Graduiertenakademie regelmäßig Podiumsdiskussionen wie die Graduiertengespräche und andere Veranstaltungen aus, um die Promovierenden, die Professorinnen und Professoren und die interessierte Öffentlichkeit über Fragen rund um die Promotion zu informieren. Derzeit arbeiten rund 2.800 Doktorandinnen und Doktoranden an der Leibniz Universität an ihrer Doktorarbeit.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Till Manning, Referent der Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 19409 oder per E-Mail unter till.manning@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Mechtild Freiin v. Münchhausen | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de
http://www.graduiertenakademie.uni-hannover.de

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