Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitale Lehrformen - Tagung von HRK und Freier Universität am 16./17. Juni

14.06.2016

Der Einsatz digitaler Lernformen im Studium steht im Mittelpunkt einer Konferenz am 16. und 17. Juni an der Freien Universität Berlin. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen der Frage nach, inwieweit der Einsatz digitaler Medien dazu beitragen kann, eines der Ziele der Bologna-Reform zu erreichen – die Umsetzung einer auf das eigenverantwortliche Lernen der Studierenden konzentrierten Lehre. Besitzen digitale Lehr-Lern-Konzepte das Potenzial, um beispielsweise Selbstlernkompetenzen zu fördern, Lernräume für Praxisbezüge zu verbinden und die Individualisierung von Lernprozessen zu unterstützen?

Veranstaltet wird die Tagung mit dem Titel „Digitale Lehrformen für ein studierendenzentriertes und kompetenzorientiertes Studium“ vom Projekt „nexus – Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Kooperation mit dem Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin.

Der Einsatz digitaler Medien gehört an vielen deutschen Hochschulen bereits zum Alltag. Die Digitalisierung der Lehre ist jedoch kein Selbstzweck, vielmehr entfaltet sie ihren Mehrwert erst eingebettet in ein didaktisches Konzept. Über die besondere Rolle der Präsenz beim Lernen wird Professor Rolf Schulmeister als Hauptredner eingehen.

Digitale Elemente können die Lehre auf ganz unterschiedliche Weise bereichern und aktivieren: Von reinen Materialverwaltungs- und Diskussionsplattformen wie MOODLE über Lehrveranstaltungen mit einzelnen digitalen Elementen, beispielsweise Feedbackinstrumenten, bis hin zu integrierten Blended-Learning-Konzepten, wie dem Format des Inverted Classroom. Hier findet die Wissensvermittlung in Online-Selbstlernmodulen vor den Präsenzphasen statt, die nun für Übungen und Anwendungen sowie zur Klärung offener Fragen genutzt werden können. Die Themen werden in Foren diskutiert und in einer Postergalerie aufgegriffen.

Im Zentrum der Diskussion stehen auch Wirkung und Mehrwert von oftmals ressourcenintensiven Formaten. In einem World Café haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich über Aspekte des digitalen Lehrens und Lernens auszutauschen. Wovon sprechen wir genau, wenn von digitalen Lehr-/Lernformaten die Rede ist? Welchen Mehrwert hat digitales Lehren und Lernen für die Praxis? Welche Formate werden durch digital-gestützte Lehre ermöglicht und unterstützt oder vielleicht auch gehemmt?

Zeiten und Orte
- Tagung: Donnerstag, 16. Juni 12:00 Uhr bis Freitag, 17. Juni 13:30 Uhr
- Ort: Henry Ford Bau, Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bhf. Thielplatz (U3)

Weitere Informationen
•Anette Stumptner, Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838 52775, E-Mail: anette.stumptner@cedis.fu-berlin.de;
•Dorothee Fricke, HRK-Projekt nexus. Telefon: 0228 / 887 198, E-Mail: fricke@hrk.de
•Im Internet: www.hrk-nexus.de/aktuelles/termine/digitale-lehrformen/

Carsten Wette | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: CeDiS Digitale Systeme Lehrformen Wissensvermittlung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme
27.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kontinentalrand mit Leckage

27.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das anwachsende Ende der Ordnung

27.03.2017 | Physik Astronomie

Einfluss der Sonne auf den Klimawandel erstmals beziffert

27.03.2017 | Geowissenschaften