Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitale Dienstleistungen im Visier

20.07.2010
Wie lassen sich digitale Dienste intelligent, benutzerfreundlich und effizient gestalten? Was ist notwendig, damit am Ende IT-Architektur und Preise stimmen, vor allem wenn Dienstleistungen von mehreren Anbietern gemeinsam erbracht werden?

Dies sind Kernfragen des „Second Karlsruhe Service Summit" am Freitag, 23. Juli 2010. Das Karlsruhe Service Research Institute (KSRI) am KIT bringt zum Servicegipfel über 160 renommierte Experten aus der Wissenschaft sowie Entscheider aus Politik und Industrie zusammen, um über aktuelle und künftige Entwicklungen der Dienstleistungsforschung zu diskutieren.

Journalistinnen und Journalisten sind zur Veranstaltung am 23. Juli von 10:00 bis 19:00 Uhr (Tulla-Hörsaal, Englerstr. 11, Geb. 11.40) herzlich eingeladen.

Der zweite Servicegipfel knüpft an die sehr erfolgreiche Veranstaltung "First Karlsruhe Service Summit" im Jahr 2008 an. Keynote-Redner des diesjährigen Servicegipfels ist Dirk Wittkopp, IBM Germany, Vice President Research & Development Lab. Weitere Redner sind Dr. Kamal Bhattacharya (IBM Research Indien), Professor Christos Nikolaou (Universität Kreta, Griechenland), Professor Bo Edvardsson (Karlstads Universitet, Schweden) und Professor Eric Dubois (Centre de Recherche Public Henri Tudor, Luxemburg). Zwei Panel-Diskussionen zu technologischen sowie zu ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen der Serviceforschung ergänzen die Expertenvorträge.

Der Servicegipfel ist Teil des "Karlsruhe Service Summer". Bereits in den Tagen vor dem Servicegipfel haben vom 18. bis 22. Juli internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie junge Praktiker in einer Sommerschule ("First Karlsruhe Summer School on Service Research") Gelegenheit sich in Vorlesungen, Workshops und IT-Übungen mit renommierten Dozenten über aktuelle Forschungsergebnisse und Trends in fünf Teilbereichen der Service-Forschung zu informieren: "Service Innovation", " Service Design", "Service Economics”, "Service (IT-) Architecture" und "Service Semantics & Intelligence" – kurz "IDEAS".

Das Karlsruhe Service Research Institute (KSRI) wurde im Januar 2008 gegründet und ist eine gemeinsam getragene Einrichtung des KIT und der IBM Deutschland GmbH. Ein innovatives "industry-on-campus"-Konzept bringt Forscherinnen und Forscher aus Industrie und Hochschule in gemeinsamen Teams zusammen. Der Schwerpunkt der interdisziplinären Arbeit des Instituts in Lehre und Forschung liegt auf IT-basierten und IT-unterstützten Dienstleistungen. Derzeit besteht das KSRI aus vier Forschungsgruppen: Service Innovation & Management (Prof. Dr. Gerhard Satzger), Wissensmanagement (Prof. Dr. Rudi Studer), Ökonomie und Technologie der eOrganisation (Prof. Dr.-Ing. Stefan Tai) und Information & Market Engineering (Prof. Dr. Christof Weinhardt).

Weitere Informationen zum Karlsruhe Service Summer und Programm des Service Summits auf: www.service-summer.org und www.ksri.kit.edu

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Weiterer Kontakt:

Monika Landgraf
Pressestelle
Tel.: +49 721 608-8126
Fax: +49 721 608-3658
E-Mail: monika.landgraf@kit.edu

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 48V im Fokus!
09.05.2018 | Haus der Technik

nachricht „Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn
18.05.2018 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft«

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

18.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics