Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Zukunft des MINT-Unterrichts in Europa kommt aus Halle - Tagung im März

14.03.2014

Um die Zukunft des Unterrichts in den MINT-Fächern in Europa - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - geht es vom 25. bis 27. März in einer wissenschaftlichen Konferenz in Halle. Die Arbeitsgruppe Didaktik Biologie und Geografie von Prof. Dr. Martin Lindner an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat als Projektpartner des europaweiten MINT-Netzwerks “Innovative Network for Science, Technology, Engineering and Mathematics“ (INSTEM) diese hochrangige internationale Tagung in die Saalestadt geholt.

Zur „INSTEM Konferenz 2014“ haben bereits 70 europäische Teilnehmer aus Wissenschaft, Bildung und Politik ihre Teilnahme zugesagt. Das Projekt INSTEM ist EU-gefördert und läuft seit 2013.

Insgesamt arbeiten in dem Projekt 14 Partner aus Deutschland, Norwegen, Österreich, Großbritannien, Italien, Irland, Türkei, Rumänien und Griechenland zusammen. Hintergrund für die Etablierung des Netzwerks ist es, bereits Kinder in der Schule darauf neugierig zu machen, naturwissenschaftliche Problemstellungen zu lösen.

"In den vergangenen sechs Monaten gab es europaweit zahlreiche nationale INSTEM-Workshops darüber, wie man MINT-Unterricht und dessen Einbindung in das Schulsystem verbessern kann“, erklärt Prof. Dr. Martin Lindner.

„Bei der diesjährigen Konferenz laufen die Empfehlungen und Erfahrungen aus neun verschiedenen europäischen Ländern zusammen mit dem Potential für neue Kooperationen und wegweisende Projektideen.“ Dadurch könnten Angebote für Schulen und Schüler entwickelt werden, die naturwissenschaftliche Themen spannend machen.

Solche Projekte erhöhten die wissenschaftliche Bildung, beeinflussen Karriereentscheidungen und wirken dem Fachkräftemangel entgegen. „Zudem erfordern globale Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, Ernährungssicherheit oder die Energiewende aufgeklärte Bürger, die um naturwissenschaftliche Phänomene wissen und verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen können. Der Grundstein dafür wird in der Schule gelegt“, so Martin Lindner.

Die Arbeitsgruppe von Martin Lindner an der MLU ist als Projektpartner des INSTEM-Netzwerkes für die Implementierung der Ziele verantwortlich. Die Arbeitsgruppe ist lokal auch ein wichtiger Ansprechpartner für Schulen, wenn es um die Etablierung und Verbesserung von MINT-Unterricht oder MINT-Projekten geht.

Als Vorbereitung auf die Konferenz fand am 21. und 22. November bereits das regionale MINT-Forum Mitteldeutschland mit knapp 100 Teilnehmern statt. Die Ergebnisse daraus werden nun auf der Konferenz am 26. März mit den anderen internationalen Partnern verglichen.

Weitere Informationen: http://instem.tibs.at

Ansprechpartner zu dieser Pressemitteilung:
Christian Kubat
Institut für Geowissenschaften und Geografie der MLU, Arbeitsgruppe Didaktik
Telefon: 0345 55 26007
E-Mail: christian.kubat@geo.uni-halle.de


Ute Olbertz | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von Batterieforschung bis Optoelektronik
23.06.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht 10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge
22.06.2017 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften