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Die Macht der Supramoleküle

16.09.2015

150 Experten aus der supramolekularen und biologischen Chemie treffen sich vom 29. bis 30. September an der Universität Duisburg-Essen (UDE), um sich über neue Erkenntnisse in ihrem jungen und dynamischen Forschungsfeld auszutauschen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Proteine molekular erkennen und funktionell verändern lassen, indem sich maßgeschneiderte synthetische Moleküle an die Proteinoberfläche binden.


Supramolekül

Veranstalter ist der Sonderforschungsbereich "Supramolekulare Chemie an Proteinen", den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2014 an der UDE eingerichtet hat.

Erwartet werden führende internationale Forscher, darunter Professorin Ada Yonath vom Weizmann Institut in Israel, die 2009 den Nobelpreis für Chemie erhalten hat. Außerdem wird mit Professor Andrew Hamilton von der Oxford Universität einer der Pioniere der supramolekularen Chemie vortragen.

Auch die Mitglieder des SFB-Forschungsverbunds, darunter mehrere Wissenschaftler aus dem Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) und dem Center for Nanointegration (CENIDE), präsentieren jüngste Ergebnisse aus ihren interdisziplinären Forschungsprojekten.“

Ziel des SFB ist es, moderne Erkenntnisse und Methoden der Supramolekularen Chemie auf biologische Fragestellungen anzuwenden. Sprecher Prof. Dr. Thomas Schrader:

„Wir arbeiten Hand in Hand: Zunächst werden in der Chemie neue Greifwerkzeuge für Eiweißmoleküle konstruiert. Mit ihrer Hilfe untersuchen die Biologen dann biochemische Mechanismen. Die Mediziner wiederum leiten daraus neue Ansatzpunkte zur Bekämpfung von Krankheiten ab.“

Redaktion: Beate Kostka, Tel. 0203/379-2430

Weitere Informationen:

https://www.uni-due.de/crc1093/en/events/international-symposium-2015.php

Beate Kostka | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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