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Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ist mit einem vielfältigen Vortragsprogramm zu aktuellen Befunden und Entwicklungen aus Bildungsforschung und Bildungsinformation auf der didacta 2013 (19. bis 23. Februar) in Köln vertreten.
Die Beiträge des DIPF stellen (1) Erkenntnisse zur Qualität von Ganztagsschulen auf Grundlage verschiedener aktueller Studien, (2) neue Auswertungen basierend auf Daten der Studie PISA 2009 zur Elternberatung an Schulen im Sekundarbereich und (3) die Angebote der deutschen Bildungsserver zur Arbeit mit freien digitalen Bildungsinhalten vor. Zudem präsentiert das DIPF am Institutsstand (Halle 6.1, Gang C, Stand 024) seine Informationsangebote zur Bildungsgeschichte sowie eine neue Lernplattform für Grundschülerinnen und Grundschüler. Außerdem bietet es einen hilfreichen Rechercheservice an.
Die Vorträge (alle im Konferenzraum K des Congress Centrum Nord) in der Übersicht:
Zeit: 20. Februar, 14 bis 14.45 Uhr
Thema: Ganztagsschule in Deutschland — Was wissen wir über die Qualität von Ganztagsschulen?
Vortragende: Dr. Natalie Fischer
Dr. Natalie Fischer erläutert in ihrem Vortrag die derzeitigen Erkenntnisse zu Qualitätsmerkmalen von Ganztagsschulen. Sie legt dar, welche Merkmale der Schulstruktur und der Ganztagsangebote sich empirisch als wirksam erwiesen haben und welche bislang noch nicht. Basis hierfür sind Ergebnisse der am DIPF koordinierten Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) und anderer aktueller Untersuchungen. Darauf aufbauend gibt die Forscherin Hinweise, mit welchen Maßnahmen sich die Qualität von Ganztagsschulen verbessern ließe.
Zeit: 21. Februar, 16 bis 16.45 Uhr
Thema: Befunde zur Elternarbeit an Schulen im Sekundarbereich: Was wissen wir aus PISA 2009 über schulische Rahmenbedingungen, Beratungsangebote der Lehrkräfte und Nutzung von Beratung durch die Eltern?
Vortragende: Professorin Dr. Silke Hertel und Dr. Nina Jude
Vor dem Hintergrund der gestiegenen Bedeutung der Zusammenarbeit von Schulen und Eltern werfen die Wissenschaftlerinnen einen Blick auf einen Aspekt dieser Thematik: die Elternberatung an Schulen im Sekundarbereich. Sie stellen Befunde zu den Rahmenbedingungen für die Beratung, den Angeboten der Lehrkräfte sowie ihrer Nutzung durch die Eltern vor. Es wird diskutiert, welche Elterngruppen einen hohen Beratungsbedarf haben und welche durch die Angebote seltener erreicht werden.
Zeit: 22. Februar, 14 bis 14.45 Uhr
Thema: Freie Bildungsinhalte (OER) für den Unterricht: die Angebote der deutschen Bildungsserver
Vortragende: Ingo Blees (Deutscher Bildungsserver) und
Richard Heinen (Learning Lab, Universität Duisburg-Essen)
Lehrkräfte könnten freie digitale Bildungsinhalte (Open Educational Resources = OER) direkt im Unterricht verwenden oder sie mit Kolleginnen und Kollegen teilen, ohne ein rechtliches Risiko einzugehen. Die Vortragenden stellen Werkzeuge der deutschen Bildungsserver zur Nutzung solcher Inhalte vor. So können OER mit dem gemeinsamen Ressourcenpool ELIXIER gesucht und mit der Social-Tagging-Plattform edutags individuell oder gemeinschaftlich gesammelt und bewertet werden.
Die Angebote am Stand (Halle 6.1, Gang C, Stand 024) in der Übersicht:
Zeit: 23. Februar, 9 bis 17 Uhr
Thema: Schätze der BBF
Die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) des DIPF ist mit mehr als 730.000 Monographien und Zeitschriften sowie einem umfangreichen Archiv die größte pädagogische Spezialbibliothek in Deutschland. Sie stellt ihre „Schätze“ nicht nur vor Ort in Berlin, sondern auch über verschiedene Online-Angebote zur Verfügung. Eine Einführung gibt an diesem Tag einen Überblick.
Zeit: täglich von 11 bis 13 Uhr
Thema: „Mauswiesel“ – eine länderübergreifende Lernplattform für Grundschüler/-innen
Mit der Plattform „Mauswiesel“ können Schülerinnen und Schüler aus Grund- und Förderschulen selbständig online lernen. Altersgerecht grafisch aufbereitet stellt Mauswiesel Linkhinweise und Lernmodule für alle wesentlichen Themen der Klassen 1 bis 6 bereit. Am Stand wird das Portal, das der Deutsche Bildungsserver gemeinsam mit dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) und dem Hessischen Bildungsserver sowie drei weiteren Landesbildungsservern (Hamburg, Niedersachsen und Saarland) entwickelt, vorgestellt.
Zeit: täglich von 10 bis 17 Uhr
Thema: Sie suchen? Wir finden!
Redakteurinnen und Redakteure sowie Dokumentarinnen und Dokumentare des Deutschen Bildungsservers bieten einen Online-Recherche-Service zu Bildungsfragen an.
Kontakt
Presse: Philip Stirm, Tel. +49 (0) 69 / 247 08 -123, E-Mail stirm@dipf.de, http://www.dipf.de,
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Schloßstraße 29, 60486 Frankfurt a. M.
Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ist eine wissenschaftliche Einrichtung für die Bildungsforschung. Es unterstützt Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis durch empirische Forschung und wissenschaftliche Infrastruktur. Arbeitsschwerpunkte sind die Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens, die Qualität und Wirksamkeit von Bildungsprozessen, die individuelle Entwicklung in Bildungskontexten und die Bildungsgeschichte. Zudem stellt das Institut zentrale Angebote der Bildungsinformation wie den Deutschen Bildungsserver und das Fachportal Pädagogik zur Verfügung. Das DIPF ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Philip Stirm | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.dipf.de
www.dipf.de/de/dipf-aktuell/veranstaltungen/dipf-auf-der-didacta
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17.05.2013 | Kooperation International
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17.05.2013 | Friedrich-Schiller-Universität Jena
Supraleitungssensoren der PTB ermöglichen hochempfindliche Messungen der magnetischen Kernresonanz dünner Helium-3-Schichten - aktuelle Veröffentlichung in Science
Tieftemperatur-Spezialisten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben mit ihren SQUIDs dazu beigetragen, dass die magnetischen Momente von Atomen des seltenen Isotopes 3He (Helium-3) extrem empfindlich gemessen werden konnten. Mithilfe dieser Sensoren wurden hochempfindliche Kernresonanzspektrometer entwickelt, die jetzt tiefe Einblicke in den Zustand der Materie bei extrem tiefen Temperaturen lieferten.
Konkret sperrte ...
Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern.
Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.
Wieviel alle Gletscher zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, wurde noch nie so genau ...
Siemens hat das weltweit erste kabellose Ultraschallgerät vorgestellt. Der Schallkopf ist mit einer Hand gut bedienbar und überträgt das Ultraschallbild per Radiofrequenz auf den Bildschirm.
Das Fehlen der Kabel ist vor allem bei Operationen oder interventionellen Eingriffen von Vorteil, wo beispielsweise Nadeln mit Hilfe von Ultraschall visualisiert werden. Die Kabel am Schallkopf behindern die Person, die das Gerät bedient, und sie können trotz steriler Schutzhüllen ein Infektionsrisiko darstellen.
Das kabellose Acuson Freestyle arbeitet bis zu ...
Siemens will mit einem großen Touch-Display Bahnbetreibern helfen, Störungen besser zu bewältigen.
Das Display mit rund 1,50 Metern Diagonale veranschaulicht alle Daten und Fakten, um Entscheidungen treffen zu können. Herzstück der Lösung ist eine Software, die mit Hilfe mathematischer Optimierungsalgorithmen bisher entkoppelte Systeme wie Wartung oder Zugdisposition vernetzt.
Bisher reagieren einzelne Abteilungen von Bahnbetreibern weitgehend unabhängig auf Störfälle, weil sie über das ...
Forschern des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF und des Karlsruher Instituts für Technologie KIT ist es gelungen, 40 Gbit/s bei 240 GHz und über eine Entfernung von einem Kilometer per Funk zu übertragen.
Mit ihrer jüngsten Demonstration haben sie einen neuen Weltrekord erzielt und knüpfen damit erstmals nahtlos an die Kapazität von Glasfaser an. Solche Richtfunkstrecken könnten zukünftig Lücken in der Versorgung mit Breitband-Internet schließen, indem die drahtlosen Links das Netz an schwer zugänglichen Stellen oder im ländlichen Raum ergänzen.
Digital, mobil und ...
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Aus zwei wird drei: In Deutschland kommt eine dritte Ringelnatter vor
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Die 16 besten Nachwuchschemikerinnen und -chemiker Deutschlands treffen sich in Kiel
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