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Diabetes Typ 2 frühzeitig behandeln - langfristig Leid vermeiden und Kosten reduzieren

14.10.2008
Haus- und Fachärzte behandeln in Deutschland rund acht Millionen Menschen mit Diabetes Typ 2.

Die chronisch fortschreitende Stoffwechselerkrankung kann nicht nur für jeden einzelnen Patienten weitreichende Folgen haben: Verschlechtert sich ihre Gesundheit durch Folge- und Begleiterkrankungen des Diabetes, ist auch das Gesundheitswesen durch steigende Behandlungskosten belastet. Diese betragen zurzeit bereits rund 30 Milliarden Euro im Jahr.

Wie Ärzte die gefürchteten diabetischen Folgeerkrankungen des Diabetes für ihre Patienten durch optimierte Therapien erfolgreich vermeiden können, ist eines der Themen der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Sie findet am 7. und 8. November 2008 im Berliner Congress Center bcc statt.

"Eine multifaktorielle zielwertorientierte Therapie des Typ-2-Diabetes von Anfang an ist von entscheidender Bedeutung, um die gefürchteten diabetischen Folgeerkrankungen zu vermeiden", betont Tagungspräsident Professor Dr. med. Stephan Matthaei im Vorfeld der Tagung. Werden in der Diabetes-Therapie beispielsweise nicht nur Blutzuckerwerte, sondern auch Blutdruck und Blutfettwerte 'normalisiert', vermindern sich schwere Folge- und Begleiterkrankungen des Diabetes.

"Aktuelle Studien weisen nach, dass dadurch unter anderem das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko um etwa 50 Prozent sinkt", erläutert der Chefarzt des Diabetes-Zentrums Quakenbrück.

Wie solche zielgerichteten, multifaktoriellen Therapien bei Patienten mit Diabetes Typ 2 erfolgreich eingesetzt werden können, ist eines von vielen Themen der diesjährigen DDG-Herbsttagung. In den Veranstaltungen informieren Experten aus der Diabetologie und angrenzender Fachgebiete über wichtige, neue Entwicklungen und wie Ärzte diese zur Verbesserung der Versorgung ihrer Patienten umsetzen können.

Zu den Themen der Symposien und Workshops gehören beispielsweise Erkrankungen des Nervensystems, des Herz-Kreislaufes oder der Nieren als Folge- und Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus. Weitere Themen sind unter anderen medikamentöse Therapien, Ernährungstherapien und erfolgreiche Präventionsprogramme. Die Abschlussveranstaltung der Herbsttagung "Diabetologie im Jahr 2025" wird außerdem einen Ausblick darauf geben, wie Experten die zukünftige Entwicklung in den Bereichen Grundlagenforschung, klinische Forschung und Versorgung der Patienten einschätzen.

Die Fort- und Weiterbildung aller Berufsgruppen, die in der Diabetes-Therapie tätig sind, ist ein wichtiges Anliegen der Fachgesellschaft DDG. Sie stellt auf ihrer Herbsttagung praxisrelevanten Themen und praxisbezogene Workshops in den Mittelpunkt. Das vollständige Tagungsprogramm ist im Internet unter www.herbsttagung-ddg.de. Dort können sich Tagungsteilnehmer online anmelden. Für Mitglieder der DDG fallen Tagungsgebühren in Höhe von 90 Euro, für Nichtmitglieder in Höhe von 175 Euro an. Diabetesberater, Diabetes- und Diätassistenten, Krankenschwestern, Arzthelferinnen, Assistenzärzte, Studenten sowie Mitglieder des VDBD bezahlen 65 Euro. Außerdem sind Tageskarten erhältlich.

Terminhinweise:

Eröffnung der Herbsttagung
am Freitag, den 7. November 2008, 9.00 Uhr
Kuppelsaal, im bcc Berliner Congress Center
Pressekonferenz der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)
am Freitag, den 7. November 2008, 11.00 bis 12.00 Uhr
Raum B 03, im bcc Berliner Congress Center
Ihr Kontakt für Rückfragen:
Pressestelle DDG
Beate Schweizer
Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931 295, Fax: 0711 8931 167
Schweizer@medizinkommunikation.org

Beate Schweizer | idw
Weitere Informationen:
http://www.herbsttagung-ddg.de
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/

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