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DGM veranstaltet neue internationale Konferenz zu Hochtemperatur-Formgedächtniswerkstoffe

20.01.2014
Von der Industrie wurden in den vergangenen Jahren zunehmend Formgedächtnislegierungen (FGL) mit Umwandlungstemperaturen oberhalb 100 Grad Celsius nachgefragt.

Mit ihnen lassen sich aktive Komponenten realisieren, die etwa den Wirkungsgrad von Motoren und Flugturbinen steigern können. Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e. V. (DGM) veranstaltet nun erstmals eine internationale Konferenz zum Thema „High-Temperature Shape Memory Alloys – From Basics to Applications 2015“.

Sie findet vom 5. bis 8. Mai 2015 im Bildungszentrum Wildbad Kreuth statt. Tagungsleiter ist Prof. Dr. Hans Jürgen Maier vom Institut für Werkstoffkunde, Leibniz Universität Hannover.

Das Organisationskomitee setzt sich außerdem aus Wissenschaftlern der Universitäten Bochum, München und Paderborn zusammen:

• Prof. Dr. Ralf Drautz, Ruhr-Universität Bochum
• Prof. Dr. Gunther Eggeler, Ruhr-Universität Bochum
• Dr. Jan Frenzel, Ruhr-Universität Bochum
• Prof. Dr. Alfred Ludwig, Ruhr-Universität Bochum
• Dr. Thomas Niendorf, Universität Paderborn
• Dr. Jutta Rogal, Ruhr-Universität Bochum
• Prof. Dr. Wolfgang Schmahl, Ludwig-Maximilians-Universität München
• Dr. Christoph Somsen, Ruhr-Universität Bochum
Formgedächtnislegierungen zeichnen sich durch einzigartige Eigenschaften
aus, die sie für verschiedenste Anwendungen im Maschinenbau, in der Luftfahrt oder auch im Automobilbau attraktiv machen. Für den Erfolg am Markt wird es entscheidend sein, ob es gelingt, Legierungen zu entwickeln, die aus preisgünstigen Legierungselementen hergestellt werden können und trotzdem ein stabiles Eigenschaftsprofil bei thermischer und mechanischer Beanspruchung aufweisen.

Auf der Konferenz werden die aktuellen Ergebnisse auf diesem sich rasch entwickelnden Forschungsgebiet vorgestellt. Vertretern aus der universitären und industriellen Forschung bietet sich hier die Gelegenheit zu intensiven Diskussionen. Neben den Mechanismen, die das Werkstoffverhalten bestimmen, werden die Herstellungsprozesse, die Modellbildung und neue Anwendungen im Fokus der Tagung stehen, um damit der Formgedächtnistechnologie zu einem breiten Durchbruch in neuen Märkten zu verhelfen.

Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (www.dgm.de) ist die größte technisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik in Europa. Die DGM fördert mit ihren interdisziplinären Fachausschüssen, Veranstaltungs- sowie Fortbildungsreihen den Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie. Der Verein mit Sitz in Frankfurt sorgt für eine deutschlandweite und internationale Vernetzung der Experten, organisiert europaweit Tagungen und Kongresse und bezieht auch den Nachwuchs ein. Die Fachausschüsse der DGM decken nahezu alle Materialklassen, Prozesstechniken zur Materialherstellung und -verarbeitung, Erkenntnis- und Anwendungsfelder im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ab. Mit Exkursionen, vergünstigtem Zugang zu Fortbildungs- und Tagungsplätzen, einer Jugendvertretung („Jung-DGM“) und speziellen Nachwuchsveranstaltungen unterstützt die DGM junge Materialwissenschaftler und Werkstofftechniker.

Ansprechpartner Presse
Yvonne Burger / Miriam Leonardy
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e. V.
Tel.: 069-75306-759
presse@dgm.de
Ansprechpartner Tagung
Alexia Ploetz
INVENTUM GmbH
Tel.: 0151-21227448
htsmas@dgm.de
Weitere Informationen:
http://www.dgm.de/htsmas
- Informationen zur Tagung und begleitenden Fachausstellung
http://www.dgm.de/
- Informationen über die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.

Yvonne Burger | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgm.de

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