Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschlands liebe Nachbarn

17.11.2008
Die Rolle der Benelux-Staaten zwischen Deutschland und Frankreich

Inmitten des Spannungsfeldes der deutsch-französischen Beziehungen gelegen, hatten die Benelux-Staaten während der letzten zwei Jahrhunderte oftmals eine besondere Rolle inne. Um diese nachbarstaatlichen Beziehungen zu untersuchen, veranstaltet das Historische Seminar II der Universität zu Köln vom 19. bis 21. November im Kölner Rathaus eine internationale Tagung.

Gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Europa-Ministerium und in enger Zusammenarbeit mit der Université Catholique Louvain-la-Neuve (Belgien) und der Université Robert Schuman, CEE, Strasbourg (Frankreich), bildet die Tagung in Köln den Abschluss der grenzüberschreitenden Konferenzreihe "Ces Chers Voisins.

Benelux, Deutschland & Frankreich im 19. und 20. Jahrhundert". Der Kongress will die Zusammengehörigkeit dieses Großraumes in Europa beleuchten. Dazu diskutieren internationale Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Publizistik Themen aus dem politisch-wirtschaftlichen und gesellschaftlich-kulturellen Bereich.

Ein Höhepunkt ist am Mittwoch, dem 19. November, der öffentliche Abendvortrag des NRW-Kulturstaatssekretärs Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff über die Lage Nordrhein-Westfalens zwischen Benelux, Frankreich und Deutschland. Unter der Leitung von Franz Sommerfeld, Chefredakteur des Kölner Stadt-Anzeigers, findet am Freitag, dem 21. November, eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Gegenwart und Zukunftsperspektiven der Beziehungen zwischen den Benelux-Staaten und Nordrhein-Westfalen" statt.

Zu den Teilnehmern zählen Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, die Minister für Europäische Angelegenheiten Luxemburgs, Nicolas Schmit, sowie der Niederlande, Frans Timmermanns, und Michael Mertes, Europa-Staatssekretär des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Kongress ist Teil des Frankreich-Nordrhein-Westfalen-Jahres 2008/2009. Die Tagung wird simultan in Deutsch, Niederländisch und Französisch übersetzt. Im Vorfeld findet am 18. November 2008 um 12:00 Uhr eine Pressekonferenz im Kardinal-Frings-Saal des Rathauses statt.

Ort: Rathaus zu Köln (Köln Altstadt)
50667 Köln
Wann: 19. bis 21. November 2008
Bei Rückfragen: Dr. Jens Ruppenthal, Historisches Seminar II der Universität zu Köln, Gronewaldstraße 2, 50931 Köln
Tel.: 0221 470-5153 oder -5782
E-Mail: jens.ruppenthal@uni-koeln.de
oder mpilger@uni-koeln.de
Verantwortlich: Felicitas Assmuth

Gabriele Rutzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.ces-chers-voisins.eu
http://www.uni-koeln.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017
16.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen
15.08.2017 | Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut (HKI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie