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Deutscher Ärztetag tagt in Nürnberg

21.05.2012
Vom 22. bis 25. Mai 2012 diskutieren 250 Delegierte berufspolitische und medizinethische Themen

Für eine Woche wird Gesundheitspolitik in Nürnberg gemacht. 250 Ärztinnen und Ärzte aus ganz Deutschland kommen vom 22. bis 25. Mai 2012 zum 115. Deutschen Ärztetag in die Frankenmetropole, um gesundheitspolitische Impulse zu setzen und wichtige berufspolitische Themen zu beraten. Eröffnet wird der Ärztetag morgen im Nürnberger Staatstheater unter anderem im Beisein von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und dem Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber.

Ein Schwerpunkt der Beratungen des Ärztetags werden Fragen der künftigen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung sein.

"Dabei geht es uns nicht um eine abgehobene ordnungspolitische Diskussion. Wir müssen aber Maßstäbe für die notwendige ärztliche Versorgung setzen, an denen sich ein sozialstaatlich organisiertes Versicherungssystem messen lassen muss. Und wir müssen abwägen, welches Finanzierungskonzept diesen Maßstäben am ehesten gerecht werden kann", sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, vor der Eröffnung des Ärztetages.

Der Ärztetag wird sich noch vielen weiteren versorgungsrelevanten Themen widmen. Im Fokus stehen das von der Koalition geplante Patientenrechtegesetz sowie die Auswirkungen des zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Versorgungsstrukturgesetzes. Dieses Gesetz ermöglicht Ärzten neue Möglichkeiten der Kooperation. Der Nürnberger Ärztetag wird sich deshalb in einem Schwerpunktthema mit diesen kooperativen Versorgungsformen befassen und deren Potenziale für die ärztliche Berufsausübung sowie für die Patientenversorgung eingehend beraten. Mit Blick auf den Ärztemangel in Deutschland wird das Ärzteparlament in Nürnberg zudem Strategien diskutieren, wie insbesondere das hausärztliche Berufsbild wieder positiv besetzt werden kann.

Während des Ärztetags erreichen Sie die Pressestelle der deutschen Ärzteschaft in Nürnberg auch unter:
Tel.: +49 (0) 911 - 462 06 736
Fax: +49 (0) 911 - 462 06 953
e-Mail presse@baek.de
Pressekontakt:
Pressestelle der deutschen Ärzteschaft
Herbert-Lewin-Platz 1
10623 Berlin
Tel: 030-4004 56 704
Fax: 030-4004 56 707
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