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Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung auf dem Hauptstadtkongress 2012

05.06.2012
Im Rahmen des Deutschen Ärzteforums des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit stellen sich die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung bei einem Innovationsforum vor. Zentrale Themen werden die Fragen sein, wie neue Erkenntnisse aus der Forschung schneller in die medizinische Praxis gelangen und welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Ärzten und Industrie dabei bestehen.

„Der Bekämpfung von Volkskrankheiten wird in der Forschungspolitik ein überaus hoher Stellenwert beigemessen“, sagt Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung.

„Es dauert immer noch bis zu 15 Jahre, um ein neues Medikament in die medizinische Praxis zu bringen. Deshalb ist eine Beschleunigung der Translation zum Wohl der Patientinnen und Patienten so wichtig und das Hauptziel der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung.“

Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) stellen sich dem medizinischen Fachpublikum beim diesjährigen Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vor. Staatssekretär Braun wird am 14. Juni die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen und in die Podiumsdiskussion mit dem Titel „So kommen Forschungsergebnisse schneller in die klinische Praxis“ einführen. In drei Sessions am Freitag werden aktuelle Fortschritte aus den Bereichen neurodegenerative Erkrankungen und Diabetes vorgestellt sowie Perspektiven für Industriekooperationen bei der Überführung von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung diskutiert.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die DZG gegründet, um die Entwicklung und Erforschung neuer Ansätze zur Prävention, Diagnose und Therapie großer Volkskrankheiten zu bündeln und ihre Überführung in die medizinische Praxis zu beschleunigen. Die Deutschen Zentren für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und für Diabetesforschung (DZD) wurden bereits 2009 ins Leben gerufen. Die Deutschen Zentren für Lungenforschung (DZL), Herz-Kreislaufforschung (DZHK), Infektionsforschung (DZIF) sowie das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben ihre wissenschaftliche Arbeit Ende 2011 aufgenommen.

Informationen zu den aktuellen Erfolgen der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung erhalten Sie hier:
• Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)
• Deutsches Zentrum für Diabetesforschung (DZD)
• Deutsches Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK)
• Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)
• Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL)
• Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Programm Innovationsforum:
Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung beim Hauptstadtkongress 2012, 14.und 15. Juni im ICC Berlin

14. Juni:
16:30 – 18:00 Podiumsdiskussion: So kommen Forschungsergebnisse schneller in die klinische Praxis

15. Juni:
9:30 – 11:00 Aktuelle Fortschritte in der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen

11:30 – 13:00 Volkskrankheit Diabetes – Neue Wege für individualisierte Prävention und Therapie

14:00 – 15:30 Perspektiven für die Zusammenarbeit mit der Industrie

Wir laden Vertreter und Vertreterinnen herzlich zur Health Night! der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung am 14. Juni 2012 ab 20 Uhr ein.

Dazu können Sie sich per Email anmelden unter info@health-night.de

Ansprechpartner für die Medien:
Sven Winkler
Leiter der Abteilung Kommunikation des Helmholtz Zentrums München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Pressesprecher des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL)
Ingolstädter Landstr. 1
85764 Neuherberg
Tel.: 089-3187-3946
Fax: 089-3187-3324
E-Mail: presse@helmholtz-muenchen.de

Susanne Eichacker | Helmholtz-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz-muenchen.de

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