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Der Deutsche Schmerz- und Palliativtag 2010: Versorgung in der Breite sichern

08.03.2010
"Schmerztherapie 2010: Versorgung in der Breite sichern" - unter diesem Motto steht der Deutsche Schmerz- und Palliativtag 2010, der vom 18. bis 20. März 2010 in Frankfurt/Main stattfindet.

Obwohl in Deutschland etwa 15 Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen leiden und das Recht auf Schmerztherapie von niemandem mehr bestritten wird, ist die Schmerzmedizin noch immer nur ein Randgebiet der Medizin.

Dabei ließen sich im Gesundheits- und Sozialsystem wertvolle Ressourcen schonen, wären die Erkenntnisse und Strategien der modernen Schmerzmedizin nicht nur an wenigen Zentren, sondern in der Breite verfügbar. Davon würden nicht nur Patienten mit chronischen Schmerzen profitieren. Eine konsequente Umsetzung des Wissens in allen Bereichen der Medizin könnte in vielen Fällen verhindern, dass aus akuten Schmerzen ständige Begleiter werden.

Rund 2000 Schmerzforscher, Ärzte und Psychologen diskutieren in Frankfurt daher den aktuellen Stand der Schmerzmedizin sowie moderne Therapie- und Versorgungskonzepte.

Das Tagungsprogramm kann als PDF bei der Pressestelle abgefordert werden.

Im Rahmen der Tagung finden zwei Pressekonferenzen statt.

AUFTAKT-PRESSEKONFERENZ
Mittwoch, 17. März 2010, 11:00 Uhr · Raum "Kontakt"
Congress Center Messe · Ebene C1
SCHMERZ- UND PALLIATIVMEDIZIN - WAS IST NEU, WAS IST WICHTIG?
Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. · Tagungspräsident

Dr. med. Johannes Horlemann, Schmerzzentrum DGS Geldern, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.

DAS RECHT AUF SCHMERZTHERAPIE - RECHTSANSPRUCH UND REALITÄT 2010
Klaus Kutzer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a.D., Karlsbad
Dr. med. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V.
OPIOID-THERAPIE CHRONISCHER SCHMERZEN - LEITLINIE(N) UND VERSORGUNGSREALITÄT
Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident DGS · Tagungspräsident
PD Dr. med. Michael A. Überall, Institut für Qualitätssicherung in Schmerztherapie und Palliativ-

medizin e.V., Nürnberg, Vizepräsident der DGS

FORSCHUNGS-PRESSEKONFERENZ: Freitag, 19. März 2010 · 11:30 Uhr
Raum "Kontakt" · Congress Center Messe · Ebene 1
Ludwig-Erhard-Anlage 1 · Frankfurt
RÜCKENSCHMERZ - INNOVATIVE THERAPIEN FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT
Dr. med. Gerhard H. H.Müller-Schwefe, Präsident DGS · Tagungspräsident
RÜCKENSCHMERZ: WAS KOSTET DIE LEBENSQUALITÄT DER PATIENTEN?
Prof. Dr. Dr. med. Reinhard Rychlik, Institut für Empirische Gesundheitsökonomie, Burscheid
HYPERALGESIE STATT ANALGESIE: WENN SCHMERZMITTEL SELBST SCHMERZ VERURSACHEN
Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler, Abteilung für Neurophysiologie, Zentrum für Hirnforschung, Medizinische Universität Wien

Prof. Dr. med. Wolfgang Koppert, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Medizinische Hochschule Hannover

STAMMZELLEN UND SCHMERZ
Prof. Dr. med. Jürgen Hescheler, Institut für Neurophysiologie, Zentrum für Molekulare Medizin, Universität Köln

Das Team der Pressestelle ist während der Tagung vor Ort erreichbar unter Tel.: 069 7575-73101

Pressestelle: ProScience Communications GmbH · Barbara Ritzert · Andechser Weg 17

82343 Pöcking · Tel: 08157 9397-0 · Fax: 08157 9397-97 · E-Mail: info@proscience-com.de

Barbara Ritzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.schmerz-therapie-deutschland.de

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