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Wie deutsche Fabriken der Krise trotzen

13.07.2009
6. WirtschaftsWoche-Konferenz „Die beste Fabrik“
9. und 10. September 2009, Hotel Vier Jahrzeiten, München
Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe und zum Auftragseingang in der Industrie deuten darauf hin, dass die Talsohle in der deutschen Industrie durchschritten ist.

Im Mai 2009 ist die Erzeugung preis- und saisonbereinigt um 3,7 Prozent gestiegen, die Auftragseingänge legten um 4,4 Prozent zu. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Produktion aber um 21,9 Prozent und die Auftragseingänge um 33,5 Prozent unter dem Niveau von 2008. (Destatis, 7. und 8. Juli 2009).

Auch wenn die Unternehmen zurzeit mit Produktions-Stops und Kurzarbeit auf den Nachfrageeinbruch reagieren müssen, sind sie im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt. Die gute Wettbewerbsfähigkeit resultiert aus umfänglichen Modernisierungsmaßnahmen der Produktionsanlagen, gestrafften Verwaltungen und dem Aufbau von internationalen Produktionsnetzwerken.

Auf der 6. WirtschaftsWoche-Konferenz „Die beste Fabrik“ (9. und 10. September 2009, München) stellen Vorstände namhafter Weltmarktführer wie Håkan Samuelsson (MAN AG) und Dr. Reinhard Ploss (Infineon Technologies AG) ihre Strategien gegen den Nachfrageeinbruch vor und erläutern wie ihre Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen wollen.

Die Frage: „Wieviel Staat braucht die Wirtschaft?“ greift Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern auf. Die personalpolitischen Herausforderungen für Staat und Unternehmen und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt kommentiert der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Dr. h.c. Frank-Jürgen Weise. Die Bedeutung des Optimismus für die Unternehmenskultur besonders in schwierigen Zeiten, betont der Unternehmer und Publizist Dr. Florian Langenscheidt. Die Antworten des Mittelstands auf die Krise erläutert Michael Ziesemer (Endress+Hauser AG).

Bereits zum 13. Mal werden die Gewinner des „Industrial Exellence Awards“ im Rahmen der WirtschaftsWoche-Konferenz ausgezeichnet. Als „Beste Fabrik 2009“ hat in diesem Jahr die Business Unit AX von Siemens Healthcare, den anspruchsvollsten europäischen Leistungsvergleich für produzierende Betriebe für sich entschieden. Dr. Norbert Gaus (Siemens Healthcare) stellt die Erfolgsfaktoren des Gewinner-Konzepts vor und betont die Bedeutung von Kundenorientierung, Innovationskraft und Transparenz. Darüber hinaus werden auf der Konferenz die Landessieger aus Frankreich und Spanien vorgestellt. Französischer Landessieger wurde das Produktionssystem von SDMS, in Spanien setzte sich das Martinez Loriente durch.

Das Programm ist im Internet abrufbar unter:
www.bestefabrik-konferenz.de/?inno

Kontakt

Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
EUROFORUM – ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE
Konzeption und Organisation für WirtschaftsWoche-Veranstaltungen
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

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