Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsch-Französische Konferenz zur Diabetesforschung

04.12.2014

Am 11./12. Dezember 2014 findet in der französischen Botschaft in Berlin die 1. Deutsch-Französische Konferenz zur Diabetesforschung statt. Sie ist zugleich die Kick-off-Veranstaltung der deutsch-französischen Diabetesakademie des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung und INSERM/AVIESAN.

In Plenarsessions werden deutsche und französische Diabeteswissenschaftler die Highlights der Diabetesforschung vorstellen sowie die Arbeit am DZD und am INSERM/AVIESAN (Institut für Gesundheit und medizinische Forschung/ Allianz für Lebenswissenschaften und Gesundheit) präsentieren.

Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern von Wissenschaft, Politik und Industrie wird die Herausforderung der translationalen Diabetesforschung, die Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft sowie die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und Frankreich beleuchten. Ein gemeinsames Networking-Dinner am 11. Dezember bietet Gelegenheit zum Austausch.

Die hochkarätige Veranstaltung wurde von der französischen Botschaft zur Förderung des deutsch-französischen Austauschs auf dem Gebiet der Diabetesforschung initiiert. „Angesichts der zunehmenden Zahl an Diabetespatienten besteht dringender Handlungsbedarf, diese Volkskrankheit einzudämmen.

Es ist wichtig, exzellente Wissenschaftler, Industriepartner und Politikvertreter zusammenzuführen, um gemeinsam neue Wege in der Diabetes-Prävention und Therapie zu finden“, betont Prof. Dr. Günther Wess, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München und Partner im DZD.

Ein erster Schritt ist bereits die deutsch-französische Diabetesakademie, in der deutsche und französische Nachwuchswissenschaftler gemeinsam an wichtigen Themen der Diabetesforschung arbeiten. Diese Initiative wird vom BMBF, INSERM/AVIESAN und Sanofi unterstützt.

Das detaillierte Programm kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

http://www.dzd-ev.de/aktuelles/kongresse/1st-german-french-conference-on-diabetes-research/index.html

Partnerorganisationen:

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V. (DZD) wurde 2009 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als nationaler Forschungsverbund gegründet. In sechs Forschungsprogrammen arbeiten über 250 Wissenschaftler aus Grundlagenforschung und Klinik eng zusammen und ermöglichen so die zeitnahe Verwertung der Ergebnisse. Ziel aller Forschungsarbeiten des DZD ist es, individualisierte Präventionsstrategien und maßgeschneiderte wirksame Diabetestherapien zu entwickeln.

Mitglieder des Verbunds sind das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, die Paul Langerhans Institute des Carl Gustav Carus Universitätsklinikums Dresden und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie assoziierte Partner an den Universitäten in Heidelberg, Köln, Leipzig, Lübeck und München. www.dzd-ev.de 

Die AVIESAN (Allianz für Lebenswissenschaften und Gesundheit) wurde im April 2009 gegründet. Ziel war es, die Leistungsfähigkeit der französischen Forschung durch eine verbesserte Kohärenz sowie die Förderung ihrer Kreativität und Exzellenz zu steigern. In der Allianz sind die wichtigsten Akteure der Lebenswissenschaften und der Gesundheit vereint.

Die Aufgaben der AVIESAN umfassen die Koordinierung der strategischen Analysen, die wissenschaftliche Programmplanung und die operative Umsetzung der Forschung in den Bereichen Lebenswissenschaften und Gesundheit, die Beschleunigung des Wissenstransfers aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen, die Förderung der Transdisziplinarität, die Sicherstellung der klinischen, wirtschaftlichen und sozialen Verwertung der Erkenntnisse, insbesondere durch die Förderung industrieller Partnerschaften, die Definition gemeinsamer Positionen in der europäischen Forschung und der internationalen Zusammenarbeit sowie die Angleichung und Vereinfachung der Verwaltungsverfahren für Laboratorien, um den Forschungsteams einen größeren Spielraum für Kreativität und Exzellenz einzuräumen.

Die Gründungsmitglieder der Allianz sind: das INSERM, das Institut Pasteur, das Zentrum für wissenschaftliche Forschung CNRS, die französische Behörde für Atomenergie und alternative Energien CEA, das regionale Universitätsklinikum CHRU, die Konferenz der Hochschulrektoren CPU, das Forschungszentrum für Informatik und Automatik INRIA und das Institut für Forschung und Entwicklung IRD. http://www.aviesan.fr/en 

Das Institut für Gesundheit und medizinische Forschung INSERM wurde 1964 gegründet und ist eine öffentliche wissenschaftliche und technologische Einrichtung, die sich der biomedizinischen Forschung und der Forschung für die menschliche Gesundheit widmet. Als Schnittstelle zwischen den Forschungslaboren und den Patienten setzt das INSERM multidisziplinäre Programme für Spitzenforschung zur Untersuchung menschlicher Krankheiten um. http://www.inserm.fr/ 

Sanofi ist ein weltweit führendes, integriertes Gesundheitsunternehmen, das auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet ist und therapeutische Lösungen erforscht, entwickelt und vermarktet. Sanofi setzt im Gesundheitsbereich seine Schwerpunkte auf sieben Wachstumsplattformen: Lösungen im Kampf gegen Diabetes, Impfstoffe, innovative Medikamente, frei verkäufliche Gesundheitsprodukte, Schwellenmärkte, Tiergesundheit und Genzyme. Die Aktien von Sanofi werden an den Börsen von Paris (EURONEXT: SAN) und New York (NYSE: SNY) gehandelt.

Die Abteilung für Wissenschaft und Technologie der französischen Botschaft in Deutschland ist eine Art Außenstelle der französischen Forschung im Ausland. Ihre zentralste Aufgabe ist die Förderung der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit mit ihrem wichtigsten Partner. http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/

Anmeldung:

Kostenfreie Registrierung unter www.dzd-ev.de

Weitere Informationen:

Dr. Astrid Glaser, Deutsches Zentrum für Diabetesforschung

Geschäftsstelle am Helmholtz Zentrum München

Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg

Tel. 089-3187-1619

Dr.Florence Rivière-Bourhis,

Botschafträtin
Leiterin der Abteilung Wissenschaft und Technologie

Französische Botschaft

Wissenschaftsabteilung

Tel. 030 590 03 92 51

Marie de Chalup | Wissenschaft Frankreich
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten

CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen

24.05.2017 | Förderungen Preise

Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene

24.05.2017 | Förderungen Preise