Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Depression und Suizidalität - Krankheiten der Losigkeit

21.03.2011
Depression und Suizidalität frühzeitig erkennen / Symposium für Fachkräfte im Gesundheitswesen am 25. März 2011

Traurig oder depressiv? Rund vier Millionen Menschen sind in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt - Dunkelziffer unbekannt.

„Die Betroffenen beschreiben ihre Stimmung oft mit Worten wie Hilflosigkeit oder Antriebslosigkeit – diese Endung haben wir zum Thema der Tagung gemacht, denn nur der Betroffene selbst weiß, was es heißt, mit der Krankheit zu leben. Und wir als Gesundheitsanbieter sollten genau dieses Wissen der Betroffenen als Ausgangspunkt unseres Handelns nutzen“, erklärt Prof. Dr. Elke Donath den ungewöhnlichen Titel.

„Des Weiteren fühlen sich Betroffene ebenso wie Angehörige häufig stigmatisiert, was sie davon abhält, sich professionelle Hilfe zu holen. Und das bei Krankheiten, deren gefürchtetste Folge der Suizid ist, bei der ein frühzeitiges Erkennen somit lebensrettend sein kann.“

Doch selbst Ärzte und Pflegende unterschätzen oder verkennen nicht selten die Anzeichen einer Depression oder von suizidalem Verhalten – ein Problem, dem durch Wissen und Aufklärung entgegengewirkt werden kann und muss; so auch der Ansatz der Tagung

Depression und Suizidalität - Krankheiten der Losigkeit
Symposium für Fachkräfte im Gesundheitswesen
am 25. März 2011, 10 – 18 Uhr
Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausenstraße 50, 58448 Witten.
Laut Statistik erkrankt jeder 5. Deutsche mindestens einmal an einer behandlungsbedürftigen Depression. Neben dem privaten Umfeld sind deshalb vor allem professionelle Helfer gefragt, depressive und auch suizidale Symptome zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Ansätze aus dem Ausland zeigen, dass hier gerade Pflegenden und Therapeuten eine wichtige, bisher unterschätzte Rolle zukommt.

Nach Betrachtung des aktuellen Stands der Versorgungssituation in Deutschland, will die Veranstaltung, die im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Internationalen Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit stattfindet, allen Akteuren aus Pflege und nicht-ärztlichen Heilberufen, ausgehend von der Perspektive eines Betroffenen und einer Angehörigen, internationales Fachwissen praktisch zugänglich machen und konkrete Handlungs- und Lösungsansätze vermitteln.

Neben Prof. Dr. Dr. Hirsch, Chefarzt der Gerontopsychiatrie und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken Bonn und Vorsitzender der Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter sowie Dr. Abderhalden von den Universitären Psychiatrischen Diensten (UPD) Bern, die zur Suizidalität sprechen, werden weitere Referenten aus Wissenschaft und Praxis auf dem Symposium vertreten sein. Darunter der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Vorsitzende des Deutschen Bündnis gegen Depression e.V. Prof. Dr. Hegerl sowie Herr Seibt, Vorstandsmitglied des Landesverbandes Psychiatrie Erfahrene NRW.

Weitere Informationen bei G-plus - Zentrum im internationalen Gesundheitswesen, 02302 / 926-390 und -399 // Fax: 02302 / 926-395, g-plus@uni-wh.de

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie unter
http://www.g-plus.org/sites/default/files/Symp_Losigkeit_Witten_Netz_FinNK.pdf

Kay Gropp | idw
Weitere Informationen:
http://www.g-plus.org
http://www.g-plus.org/sites/default/files/Symp_Losigkeit_Witten_Netz_FinNK.pdf

Weitere Berichte zu: Depression Gesundheitswesen Losigkeit Psychiatrie Suizidalität

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie