Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die demografische Chance: Dabei sein in jedem Alter – Was digitale Medien und assistive Technologien leisten können

25.11.2013
Den demografischen Wandel gestalten. Ein Dialog zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Praxis. Eine Veranstaltungsreihe im Wissenschaftsjahr 2013 – Die demografische Chance.

Einladung zur Veranstaltung:

„Dabei sein in jedem Alter – Was digitale Medien und assistive Technologien leisten können“

Termin: Donnerstag, 5. Dezember 2013, 16.30 – 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Dortmunder U, RWE-Forum, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund
Informationen zum Programm und Anmeldung unter:
www.soz-kult.fh-duesseldorf.de/demografische_chance
Es sind noch freie Plätze vorhanden.
Die Teilnahme ist kostenlos, um eine vorherige Anmeldung wird gebeten.
Was können digitale Medien tun, um die Kommunikation zu verbessern? Wie kann Technik die gesellschaftliche Partizipation älterer Menschen und die Unterstützung bei der Pflege erleichtern? Diesen Fragen widmet sich der fünfte Teil der Veranstaltungsreihe „Den demografischen Wandel gestalten“.
Programm:
Eintritt: ab 16.00 Uhr
16:30 Begrüßung
Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher, Fachhochschule Düsseldorf
16:40 Ältere Menschen und Videokommunikation – Ein Experiment zu Produktvideos mit Blickregistrierung
Prof. Dr. Sven Pagel, Fachhochschule Mainz, Bastian Dinter, Fachhochschule Düsseldorf
17:00 Der Nutzer im Mittelpunkt: Partizipative Gestaltung neuer Technik für aktives und selbstbestimmtes Altern
Prof. Dr. Christian Geiger, Fachhochschule Düsseldorf, Dr. Alina Huldtgren, Fachhochschule Düsseldorf / Technische Universität Delft
17:20 Pause
17:40 Optimierung von Pflegeprozessen durch den Einsatz von IT zur verbesserten Kommunikation zwischen Pflegebeteiligten
Prof. Dr. Manfred Wojciechowski, Fachhochschule Düsseldorf, Dr. Markus Wiedeler, Fraunhofer ISST, Dortmund
18:20 Plenums- und Podiumsdiskussion mit den Referenten
Ende: ca. 19.00 Uhr
Inhalte der Veranstaltung
Zwischenmenschliche Kommunikation findet immer häufiger mit der Unterstützung von Medien statt. Dabei stellen digitale Medien für ältere Menschen oftmals Barrieren anstatt Erleichterungen dar. Auch wenn neue, z.B. medienbezogene oder assistive Technologien große Potenziale für die Unterstützung sozialer Partizipation bergen, erweisen sie sich im Alltag als schwer handhabbar, unfreundlich in der Nutzung und häufig kostenintensiv. Wie können sie an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer besser ausgerichtet werden? Welche Potenziale bergen sie gar hinsichtlich der Erleichterung von Arbeitsprozessen in Bereichen wie Gesundheit und Pflege?
Der fünfte Teil der Veranstaltungsreihe „Den demografischen Wandel gestalten. Ein Dialog zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Praxis“ widmet sich verschiedenen Aspekten der digitalen Kommunikation und fragt nach den Voraussetzungen ihres Gelingens in alternden Gesellschaften. Im Vordergrund der Diskussion steht vor allem die Frage, wie technisch unterstützte, z.B. multimediale Kommunikation, beschaffen sein muss, damit sie einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung – die Gruppe alter und sehr altern Menschen – nicht ausschließt. Dies ist umso wichtiger, da multimediale (Online)Kommunikation heute zu einem selbstverständlichen Mittel im Austausch von Informationen in verschiedenen Bereichen geworden ist.

In dieser Veranstaltung stehen jedoch nicht nur digitale Medien, sondern auch sog. assistive Technologien im Mittelpunkt des Interesses. Sie bilden bereits heute einen wichtigen Baustein der Gestaltung von unterstützenden Wohnumwelten dar. Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass diese Technologien in der Zukunft eine noch größere Potenzialität entwickeln, indem sie im Gesundheitswesen und der Pflege ausgewählte Arbeitsprozesse, wie z.B. die Dokumentation, deutlich erleichtern.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen verschiedene Dimensionen neuer Technologien angesprochen werden. Um einen interdisziplinären Zugang zu gewährleisten, werden verschiedene Perspektiven integriert: die Perspektive der Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaft, die Perspektive der Alternssoziologie sowie die Perspektive der (Medien-)Informatik mit der besonderen Fokussierung auf Benutzerschnittstellen für AAL sowie assistive Technologien.

Weitere Informationen:

Kontakt:
Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher
Fachhochschule Düsseldorf
Universitätsstraße
40225 Düsseldorf
Tel.: 0211-81 14 608
E-Mail: manuela.weidekamp-maicher@fh-duesseldorf.de oder demografische_chane.soz-kult@fh-duesseldorf.de

Weitere Informationen:

http://www.soz-kult.fh-duesseldorf.de/demografische_chance/
http://soz-kult.fh-duesseldorf.de/groups/material.fb6/forschung/fachtagungen/
dendemografischenwandelgestalten/Flyer_Technik

Simone Fischer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-duesseldorf.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

nachricht Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus
21.09.2017 | MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Kleinste Teilchen aus fernen Galaxien!

22.09.2017 | Physik Astronomie