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„Demografiewissen kompakt 2011“: Werkzeuge für die Demografieberatung kennenlernen

17.11.2011
Rente mit 67, steigendes Durchschnittsalter in den Belegschaften, drohender Fachkräftemangel – der demografische Wandel klopft an die Pforten vieler Unternehmen. Deshalb werden Strategien und Werkzeuge für die alters- und alternsgerechte Personalarbeit immer wichtiger.

Auf der Tagung „Demografiewissen kompakt 2011“ stellen die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) erprobte Instrumente und Verfahren vor. Die Veranstaltung findet am 5. Dezember 2011 zwischen 9 und 17 Uhr in Dortmund statt.

Durch den demografischen Wandel gewinnen Weiterbildung, Arbeitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung und Personalführung in den Unternehmen an Bedeutung. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fragen zunehmend Unterstützung in Form von Beratung nach. Hier erweist sich Demografieberatung als eine präventive Strategie, um Unternehmen und Beschäftigte zu stärken.

Die Tagung bietet Beratern, Human Ressource Personalexperten und Betriebsräten sowie Fachkräften für Arbeitssicherheit die Möglichkeit, erprobte Instrumente und neue Verfahren der Demografie-Beratung kennenzulernen und mehr zu ihren unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten zu erfahren. In acht Workshops erhalten die Teilnehmer Gelegenheit, mit anderen Fachleuten über den Nutzen der Demografie-Werkzeuge in der Praxis zu diskutieren. Zudem gibt es einen Überblick über öffentliche Förderprogramme für Demografieberatung. Das gesamte Programm befindet sich unter http://www.baua.de/termine im Internet.

Für die Veranstaltung wird eine Teilnahmegebühr von 75 Euro erhoben. Anmeldeschluss ist der 25. November 2011. Weitere Informationen und Anmeldung bei Andreas Bendig, agentur mark GmbH, Telefon 02331 8003-29, Fax 02331 8003-20 oder E-Mail bendig@agenturmark.de.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de

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