Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DDG diskutiert bahnbrechende neue Erkenntnisse und Therapieansätze in der Hautmedizin

18.03.2009
  • Mehr als 1500 Hautärzte und Fachspezialisten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft treffen sich in Dresden
  • Sonderpressekonferenz zum Thema Hautkrebs
  • Journalisten können sich ab sofort für Pressekonferenzen registrieren
  • Deutsche Hautkrebs-Stiftung verleiht hoch dotierten Preis
  • Veranstaltungen von Industrie und Kunst runden das Programm ab

Vom 29. April bis 2. Mai 2009 steht Dresden im Zeichen der Dermatologie. Im Rahmen der 45. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) diskutieren mehr als 1500 Hautärzte und Fachspezialisten über bahnbrechende neue Erkenntnisse sowie Therapieansätze in der Hautmedizin.

Die Themen der Vorträge und Workshops im Internationalen Congress Center Dresden reichen dabei von der Allergologie bis hin zur Phlebologie. Dabei wird die DDG einen besonderen Schwerpunkt auf die Hautkrebsfrüherkennung legen.

Neue Forschungsergebnisse und innovative Therapien

Aufgrund der aktuellen Erkenntnisse in der dermatologischen Forschung werden in Dresden verschiedene innovative Ansätze diskutiert, die z.B. bei der Therapie der Psoriasis (Schuppenflechte) zu einem grundlegenden Umdenken führen werden. Im Fokus stehen aber auch neue Untersuchungen, welche auf die Bedeutung des angeborenen Immunsystems im Rahmen der Pathogenese von entzündlichen Hautkrankheiten, wie der atopischen Dermatitis, hinweisen.

Weitere Kernthemen der 45. DDG-Tagung sind die flächendeckende Hautkrebsfrüherkennung (Screening) sowie die Einführung von Hauttumorzentren an den deutschen Hautkliniken. Vor diesem Hintergrund werden die Experten insbesondere auch über zukunftsweisende wissenschaftliche Neuerungen bei Diagnostik und Therapie im Bereich der Dermato-Onkologie berichten.

Diese und weitere hochinteressante neue Forschungsergebnisse sowie daraus resultierende Therapieprinzipien haben bereits jetzt zur Entwicklung neuer Substanzen, wie z.B. Panretinoiden (Alitretinoin) für die Behandlung des schweren chronischen Handekzems, beigetragen. Auch diese Entwicklungen werden im Rahmen der 45. DDG-Tagung intensiv diskutiert.

Deutsche Hautkrebs-Stiftung verleiht hoch dotierten Preis

Während der DDG-Tagung in Dresden wird die Deutsche Hautkrebs-Stiftung den mit 10.000 Euro dotierten ‚Deutschen Hautkrebs Preis‘ verleihen. Die im Jahre 2000 gegründete Stiftung unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Roland Kaufmann würdigt damit außerordentliche Leistungen auf dem Gebiet der klinischen und wissenschaftlichen Forschung im Bereich der Dermato-Onkologie. Ein wichtiges Ziel der Deutschen Hautkrebs-Stiftung ist es, die Rolle der Dermatologie als Kompetenzfach vor allem bei der Erkennung und Behandlung von kutanen Tumoren zu stärken. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury von Experten.

Journalisten können sich ab sofort für Pressekonferenzen registrieren

Im Rahmen von zwei Pressekonferenzen am 29. und 30.04.2009 bieten führende Vertreter der DDG einen Einblick in die breite Themenpalette der Tagung. Aufgrund aktueller Entwicklungen in der Hauskrebsforschung widmet sich die zweite Pressekonferenz ausschließlich dem Thema Hautkrebs.

Bereits jetzt können sich Journalisten für eine Teilnahme an den Veranstaltungen registrieren. Entsprechende Akkreditierungsunterlagen stellt Daylight PR (info@daylight-pr.com bzw. Tel.: 0351 / 563 413 -00) gern zur Verfügung.

Während der beiden Pressekonferenzen werden die folgenden Vertreter der DDG über aktuelle Entwicklungen informieren und Fragen der Journalisten beantworten:

29.04.2009 (Eröffnungspressekonferenz):

- Prof. Dr. Thomas A. Luger, Universität Münster, Präsident der DDG
(Aktuelle Entwicklungen der Dermatologie aus der Sicht der DDG)
- Prof. Dr. Rudolf Stadler, Universität Minden, Generalsekretär der DDG
(Highlights der 45. DDG-Tagung)
- Dr. Michael Reusch, Hamburg, Vorsitzender des BVDD
(Aktuelle Entwicklungen in der Hautarztpraxis)
- Prof. Dr. Kristian Reich, Hamburg
(Therapiemöglichkeiten bei der Schuppenflechte)

30.04.2009 (Sonderpressekonferenz zum Thema Hautkrebs):
Hautkrebs wird immer noch sehr stark unterschätzt, sodass viele Betroffene erste Anzeichen ignorieren. Bei frühzeitiger Diagnose lassen die meisten Hautkrebsarten jedoch sehr erfolgreich behandeln. Daher hat sich die DDG intensiv für die Errichtung von Hauttumorzentren an den deutschen Hautkliniken sowie ein flächendeckendes Hautkrebs-Screening eingesetzt. Dies hat der Hautkrebsfrüherkennung in Deutschland neue Chancen eröffnet, die im Rahmen einer Sonderpressekonferenz während der 45. DDG-Tagung diskutiert werden.

Veranstaltungen von Industrie und Kunst runden das Programm ab

Die 45. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft wird von einer Fachausstellung der pharmazeutischen Industrie und von Herstellern medizinisch-technischer Apparate begleitet. Zeitgleich wird die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HDK) die Ausstellung „Kunst und Haut“ eröffnen, welche die menschliche Haut als Grenz- und Kommunikationsorgan unter einer besonderen Perspektive betrachtet. Durch die Kooperation der Deutschen Gesellschaft für Dermatologie mit der HDK wird das Thema Haut bei der 45. Tagung der DDG auf eine andere Ebene gehoben.

Über die Deutsche Dermatologisch Gesellschaft (DDG)

Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologen mit über 3400 Mitgliedern. Sie ist gemeinnützig und fördert Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG bemüht sich zudem um die Förderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete. Hierzu dienen z.B. die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen, insbesondere von wissenschaftlichen Kongressen sowie die Publikation von Tagungsberichten, die Anschubfinanzierung und Förderung von Forschungsvorhaben. Darüberhinaus fördert die DDG nationale und internationale Wissenschaftler sowie wissenschaftliche Einrichtungen im deutschsprachigen Raum durch die Vergabe von Forschungsgeldern sowie Stipendien. Zu den Aufgaben der DDG gehört zudem die Verleihung von Preisen und Auszeichnungen an hervorragende Dermatologen und Dermatologinnen in Kliniken, Forschungseinrichtungen und Praxis, die Vergabe von Forschungsaufträgen, die fachliche und wissenschaftliche Beratung von Einzelpersonen, medizinischen Gesellschaften, Behörden, Organisationen, Institutionen und Kliniken. Weitere Informationen über die DDG finden Sie im Internet unter www.derma.de

Kontakte:

Generelle Anfragen:
Deutsche Dermatologische Gesellschaft
Jenny Kocerka
DDG-Öffentlichkeitsarbeit
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Tel.: +49 (0)30 / 246 253 12
E-Mail: j.kocerka@derma.de
Presseanfragen zur 45. Tagung der DDG in Dresden:
Daylight Public Relations International
Stefan Lange, M. A.
Geschäftsführer
Königstr. 2
01097 Dresden
Tel.: +49 (0)351 / 563 413 -00
E-Mail: stefan.lange@daylight-pr.com
Web: www.daylight-pr.com

Stefan Lange | Daylight PR
Weitere Informationen:
http://www.derma.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017
28.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Immunologie

nachricht Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru
28.04.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie