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Darmkrebs: Früherkennung rettet Leben !

15.03.2012
Heidelberger Experten informieren am Mittwoch, 21. März von 17 bis 18 Uhr im Hörsaal der Medizinischen Klinik über Darmkrebs und Früherkennung

Jährlich erkranken ca. 65.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs.

Unbehandelt führt die Erkrankung in den allermeisten Fällen innerhalb von zwölf Monaten zum Tod. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Tumorarten kann Darmkrebs frühzeitig festgestellt und geheilt werden.

Im Rahmen einer Initiative der Stiftung Lebensblicke informieren Experten des Heidelberger Kompetenznetzwerks Gastroenterologie und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) am 21. März von 17 bis 18 Uhr im großen Hörsaal der Medizinischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 410.

Darmkrebs wächst lange Zeit im Verborgenen

„Nach Lungenkrebs ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland“, so Privatdozent Dr. Tom M. Ganten, Oberarzt der Abteilung für Gastroenterologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, der in seinem Vortrag näher auf die Zahlen und Fakten in Deutschland eingehen wird. Professor Dr. Andreas Sieg, Facharzt für Gastroenterologie, berichtet über die Möglichkeiten der Früherkennung. „Darmkrebs wächst sehr langsam im Verborgenen, macht keine oder kaum Symptome. Die Betroffenen spüren ihn lange Zeit nicht. Umso wichtiger sind Vorsorgeuntersuchungen durch Darmspiegelung oder Stuhltests.“

Wann heilt eine Operation?

Wenn bei einem Patienten ein Darmtumor festgestellt wird, stellt die chirurgische Entfernung für die Mediziner eine wichtige Option dar. Wann eine Operation heilen kann, darüber informiert Professor Dr. Alexis Ulrich, Oberarzt der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Im abschließenden Vortrag von Professor Dr. Henning Schulze-Bergkamen, Oberarzt der Abteilung Medizinische Onkologie des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg, geht es um die Anwendung und Verträglichkeit von Chemotherapie.

Die Veranstaltung moderiert Professor Dr. Wolfgang Stremmel, Ärztlicher Direktor der Inneren Medizin IV, Abteilung für Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen. Der Eintritt ist frei.

Ansprechpartner:
Privatdozent Dr. med. Tom M. Ganten
Oberarzt der Abteilung für Gastroenterologie, Infektionskrankheiten
und Vergiftungen
Innere Medizin IV
Im Neuenheimerfeld 410
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 / 56 6538 (Sekretariat)
Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.
Bei Rückfragen von Journalisten:
Julia Bird
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 70 71
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: julia.bird(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/

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