Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

... damit sie morgen kraftvoll zubeißen können

27.08.2009
Zahnärzte des Jenaer Universitätsklinikums informieren während der Gesundheitstage vom 31. August bis zum 5. September über Zahnpflege

Mit einer Gemeinschaftsaktion beteiligen sich die Zahnärzte des Universitätsklinikums Jena, die Landeszahnärztekammer und die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege e.V. an den Gesundheitstagen in der Goethegalerie.

"Die frühkindliche Karies ist eine besonders schwere Form der Karies, die die Kleinkinder bereits kurz nach dem Durchbruch ihrer ersten Milchzähne befällt und zur völligen Gebisszerstörung führen kann", beschreibt Prof. Dr. Harald Küpper, Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde am Uniklinikum, die Gefahren von süßen Tees und vom Dauernuckeln an der Flasche. Dr. Yvonne Wagner, Kinderzahnärztin an der Poliklinik für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde weist darauf hin, dass die mitunter geäußerte Ansicht, kranke Milchzähne seien nicht so schlimm, weil sie ja sowieso nach einigen Jahren ausfallen, grundfalsch ist. "Karies bei Kleinkindern kann nachhaltige Schäden verursachen. Abgesehen von den Zahnschmerzen sind häufig Ess- und Sprachprobleme die Folge sowie Zahnfehlstellungen und ein erhöhtes Kariesrisiko im bleibenden Gebiss."

Deshalb wenden sich die Zahnmediziner des Uniklinikums neben einem jüngst gestarteten und viel beachteten Präventionsprojekt im Rahmen des Erstbesuchsdienstes der Stadt Jena auch während der Gesundheitstage an werdende und frischgebackene Eltern, an Kindereinrichtungen, Grundschulen und alle, denen gesunde Zähne am Herzen liegen. Während der gesamten Veranstaltung vom 31. August bis zum 5. September beantworten die Zahnmediziner am Informationsstand in der Goethegalerie Fragen zu Zahnpflege und Kariesvorsorge. Die Ärzte der Poliklinik für Konservierende Zahnheilkunde informieren außerdem über Erkrankungen des Zahnhalteapparates wie Parodontitis und den Zusammenhang mit Allgemeinerkrankungen. Zusätzlich bieten die Zahnmediziner Vorträge und anschließend die Möglichkeit individueller Beratung an.

Terminhinweis:

Infostand bei den 8. Jenaer Gesundheitstagen in der Goethegalerie,
31. August bis 5. September
Vorträge:
1. September, 17.00 - 17.30 Uhr, "Was kann ich für gesunde Kinderzähne tun? - Vorsorge vor der Sorge"
2. September, 17.00 - 17.30 Uhr, "Parodontitis und Allgemeinerkrankungen"
3. September, 17.00 - 17.30 Uhr, "Parodontitis und Allgemeinerkrankungen"
4. September, 16.30 - 17.00 Uhr, "Was kann ich für gesunde Kinderzähne tun? - Vorsorge vor der Sorge"

5. September, 15.00 - 15.30 Uhr, "Was kann ich für gesunde Kinderzähne tun? - Vorsorge vor der Sorge"

Kontakt:
Prof. Dr. Harald Küpper,
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Universitätsklinikums Jena
An der alten Post 4, 07743 Jena
Tel.: 03641- 9 344 10
E-Mail: Harald.Kuepper[at]med.uni-jena.de

Dr. Uta von der Gönna | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie