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Creativity World Forum 2009

04.11.2009
Unternehmen können sich kreative Anregungen für ihre Produktentwicklung und Dienstleistungen holen

Am 1. und 2. Dezember 2009 ist Ludwigsburg das Mekka der Kreativwirtschaft und zugleich ein internationaler Treffpunkt für kreative Köpfe aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

An den zwei Hauptkongresstagen bringen die Veranstalter des Forums, das Wirtschaftsministerium und die MFG Baden-Württemberg, prominente Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Film, Architektur, Musikwirtschaft und Design zusammen.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum ist Partner dieser Konferenz und diskutiert in zwei Foren zur Innovationspolitik gute Beispiele aus der Perspektive von Unternehmen und von öffentlichen Akteuren.

Am Dienstag, den 01.12. stehen dabei die Unternehmen im Mittelpunkt. Mit seinem Beitrag "Design als Werkzeug für Innovation" wird Pierre Bitard zeigen, wie Design eine wichtige Voraussetzung für nutzerorientierte Innovation ist. Der Wissenschaftler Bitard führte zahlreiche Studien und Projekte für die Europäische Kommission durch und befasst sich seit vielen Jahren mit dem Einfluss von Design auf Innovationen. Wie die Förderung von Entrepreneurship gelingen kann, zeigt Jean-Louis Gagnaire, Vizepräsident der Wirtschaftsförderung der Region Rhône-Alpes.

Am Mittwoch, den 02.12. wird Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg das Forum zur Innovationspolitik eröffnen. Der Beitrag von Johanna Ellefsen Rostad vom Ministerium für Wirtschaft und Verkehr aus Norwegen zeigt, wie das Thema "Women Entrepreneurship" zur Priorität der Wirtschaftsförderung in Norwegen wurde. Bis 2013 hat man sich dort zum Ziel gesetzt, 40 Prozent Frauen unter den Neugründungen zu erreichen. Es folgen Beispiele erfolgreicher Innovationspolitik aus Schweden und Katalonien/ Spanien.

Wirtschaftsminister Ernst Pfister: "Das Besondere am Creativity World Forum 2009, das in diesem Jahr erstmals in Deutschland stattfindet, ist sein interdisziplinärer und internationaler Charakter. Wir wollen hier bewusst Grenzen überschreiten, über den eigenen Tellerrand schauen und zum Querdenken anspornen. Das Forum ist Pflichttermin für alle Kreativen, die Ideen austauschen und international zusammenarbeiten möchten."

Das europäische Netzwerk "Districts of Creativity"
Das Creativity World Forum ist die jährliche Hauptveranstaltung des internationalen Netzwerks "Districts of Creativity", dem 2004 gegründeten globalen Netzwerk der kreativen und innovativen Regionen Flandern (Belgien), Baden-Württemberg (Deutschland), Rhône-Alpes und Nord Pas de Calais (Frankreich), Lombardei (Italien), Katalonien (Spanien), Schottland (Großbritannien), Tampere (Finnland), Oklahoma (USA), Quebec (Kanada), Karnataka (Indien), Shanghai und Qingdao (China).

In den Experten-Foren der Districts of Creativity (DC) werden internationale Initiativen und Förderansätze im Bereich der Kreativwirtschaft präsentiert und diskutiert. Hier geht es unter anderem auch um die Fragen: Was macht kreative Regionen aus? Welche Standortfaktoren machen kreative Regionen attraktiv für Talente, Kreative und die "Creative Class"? Welchen Stellenwert haben dabei Architektur, nachhaltige Stadtentwicklung und kreative Urbanität?

Veranstalter
Das Creativity World Forum 2009 wird als gemeinsame Veranstaltung der Landesregierung unter Federführung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg und der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit den Districts of Creativity, dem Enterprise Europe Network, Baden-Württemberg International, Handwerk International und dem Steinbeis-Europa-Zentrum sowie den Städten Stuttgart und Ludwigsburg und weiteren Programmpartnern wie Regionen und Institutionen der Kreativwirtschaft aus Baden-Württemberg durchgeführt. Im Jahr 2009 findet das Forum erstmals in Deutschland statt. Die Europäische Union fördert das Creativity World Forum 2009 finanziell im Rahmen ihres CIP-Programms (CIP- Competitive Innovation Programme) zur Unterstützung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.
Kreativwirtschaft
Zur Kreativwirtschaft zählen die Teilbranchen Verlagsgewerbe/Musikindustrie, Filmwirtschaft einschließlich TV-Produktion, Rundfunkwirtschaft, die Darstellenden und Bildenden Künste, Musik und Literatur, Journalisten- und Nachrichtenbüros, Museumsshops, Kunstausstellungen, Einzelhandel mit Kulturgütern wie Buch-, Musikfach- und Kunsthandel, Architekturbüros, Designwirtschaft, Werbung und Software sowie Software-Spiele.
Kunden des Steinbeis-Europa-Zentrums können ermäßigten Eintritt erhalten.
Die Online-Anmeldemöglichkeit mit einem vom Steinbeis-Europa-Zentrum zur Verfügung gestellten Exklusivpreis von 180,- EUR für 2 Tage (regulärer Preis: 250 Euro) finden Sie unter www.cwf2009.de/konferenzpartner-tickets.html.
Kontakt:
Eventorganisation: Milena Mikosch,
Tel: 0711-1234026, mikosch@steinbeis-europa.de

Anette Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.cwf2009.de

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